Wirz schlittert für die Suva haarscharf am Unglück vorbei

Mit der neuen Kampagne der Suva zeigt Wirz, weshalb die «lebenswichtigen Regeln» im Berufsleben immer eingehalten werden sollten.

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Ein Forstarbeiter wird beinahe von einer Fichte erschlagen, ein Techniker fast von einem wuchtigen Roboterarm. Mit packenden, eindrücklich inszenierten Bildern zeigt die Suva-Kampagne von Wirz Situationen, in denen nur durch Zufall niemand verunfallt. Die Filme werden mit unbeschwerter Musik untermalt und enden mit der Botschaft: «Das Leben ist schön, solange nichts passiert. Deshalb gibt’s die lebenswichtigen Regeln der Suva.» Die «lebenswichtigen Regeln» erstellte die Suva jeweils mit den Branchen zusammen.

Die Kampagne, die auch auf Plakaten, Anzeigen, Social Media sowie als Digital Out of Home und animierte Banner wirkt, ist eine Weiterentwickung der im Frühjahr 2016 lancierten Präventionskampagne der Suva. Die Hauptaussage: Keine Arbeit ist so wichtig, dass man dafür sein Leben oder das seiner Mitarbeitenden riskieren sollte.

Seit Jahren plädiert die Suva dafür, die Arbeit sofort einzustellen, wenn eine lebenswichtige Regel verletzt wird, und erst wieder weiterzuarbeiten, wenn die gefährliche Situation beseitigt ist. Dennoch hat die Suva alleine im letzten Jahr 55 tödliche Arbeitsunfälle gezählt. In 75 Prozent der Fälle ist mindestens eine lebenswichtige Regel nicht eingehalten worden.

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Um die Aufmerksamkeit für das Thema aufrechtzuerhalten, wurde Wirz mit der Ausarbeitung und Umsetzung eines neuen Kommunikationsauftritts beauftragt. Dieser beruht auf der empirischen Erkenntnis, dass pro Unfall mit Todesfolge von rund 100’000 «unsicheren Bedingungen und Handlungen» ausgegangen werden muss; Arbeitssituationen also, in denen Arbeitnehmende oft nur durch Zufall nicht verunfallen. Die Kampagne weist darauf hin, dass mit der Einhaltung der lebenswichtigen Regeln die Verhinderung von Unfällen eben gerade nicht dem Zufall überlassen wird. 

«Wirz ist es gelungen, ein wichtiges Thema perfekt einzufangen», lobt André Meier, Abteilungsleiter Arbeitssicherheit Luzern, die Kampagne. «Wir generieren Aufmerksamkeit für die Arbeitssicherheit, ohne einen Unfall zu inszenieren. Mit den spektakulären Bildern wollen wir dafür sensibilisieren, die lebenswichtigen Regeln einzuhalten – und aufzeigen, dass man sich bei der Arbeit nicht auf sein Glück verlassen sollte.»

Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz, sagt: «Bei der Suva geht es um Leben und Tod. Es geht um grosse Botschaften, um negative Statistiken und Daten. Hier eine kreative, humorvolle Lösung zu finden, ist wertvoll und erfüllend.» Es freue ihn deshalb umso mehr, dass die Suva bei dieser Aufgabe Wirz ihr Vertrauen schenke.

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Verantwortlich bei der Suva: André Meier (Abteilungsleiter Arbeitssicherheit Luzern); Urs Schaad (Bereichsleiter Marketingkommunikation); Erwin von Moos (Projektleiter Kampagnen), Beat Enderlin (Kommunikationsleiter Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz); Guido Bommer, Peter Meier, Michael Kaufmann, Urs Limacher, Mario Schernthanner, Roland Schürmann, Adam Maurus, Hanspeter Röösli, René Benno Gauch (Sicherheitsspezialisten Suva). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Fernando Perez, Samuel Christ (ECD), Niels Schäfer (CD), Heinrich Schnorf (AD), Gioia Varesi, Elena Gabriel, Nico Schläpfer (Grafik), Petra Dreyfus (COO), Lena Kast, Fabiana Imhof, Barbara Waldvogel (Beratung), Erasmo Palomba (Agency Producer), Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Mario Müller, Angelo Mabellini, Aline Herzog (XLAB), Cosima Lang (Wirz Storyline), Urs Krucker (Strategie), Désirée Guzzo, Sonja Jegen, Corinne Räber (DTP), Karin Gartmann (Bildbearbeitung). Foto: Holger Pooten, Emeis Deubel, Berlin (Repräsentanz), Versatile NYC (CGI/Postproduction). Film: Stories (Produktionsfirma), Yves Bollag (Producer), Meret Früh (Line Producer), Tobias Fueter (Director), Pascal Walder (DOP), Klaus Hartl (Art Dep.), Benjamin Fueter, Alessandro Biffi (Edit). Musik: Fabian Sturzenegger, Spacetrain.

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