Streuplan: Man ist für oder gegen Glarner Schabziger

Die neue Kampagne von Streuplan unter der Leitidee «Lieb es oder lass es.» soll dazu motivieren, sich seine eigene Meinung zum Glarner Schabziger zu bilden.

StreuplanBereits seit 558 Jahren spaltet das Produkt die Geschmäcker. Geska, die Produzentin des urwürzigen Glarner Schabzigers, wagt nun unter dem neuen Geschäftsführer Reto Hiestand den Schritt, aus dem Schatten des Zigerschlitzes herauszutreten und die Schweiz zu erobern.

Für die neue und mutige Kampagne zeichnet Streuplan verantwortlich. «Uns war es wichtig, mit Profis zusammenzuarbeiten, die an das Potential des Produktes und an den Wert der Marke glauben. So wie wir selbst», erklärt Reto Hiestand die strategische Neuausrichtung.

Thomas Back, Geschäftsführender Partner und Creative Director von Streuplan, erklärt: «Ich habe mich selten so um einen Kunden bemüht wie um die Geska. Nicht nur, weil Glarner Schabziger die älteste Marke der Welt ist, sondern weil er auch den Zeitgeist trifft: Laktosefrei, proteinreich, praktisch fettfrei und ausschliesslich aus Glarner Milch mit viel Handarbeit hergestellt. Und er polarisiert so stark wie er riecht.»

«Ja, Glarner Schabziger polarisiert wie kaum ein anderes Produkt», ist sich Reto Hiestand bewusst: «Ziel der Kampagne ist deshalb einerseits die Steigerung der Bekanntheit der gesamten Glarner Schabziger-Produkterange über die bestehenden Liebhaberkreise hinaus. Andererseits soll das Publikum dazu animiert werden, sich selbst eine Meinung zum Geschmack des Glarner Schabzigers zu bilden.»

Die neue Kampagne steht darum auch unter der Leitidee «Lieb es oder lass es.» und lässt sowohl die «Lover» wie auch die «Hater» zu Wort kommen – begleitet von einem Augenzwinkern und einer grosszügigen Prise Selbstironie.

Die Kampagne läuft aktuell auf Plakaten, DOOH, Social Media und Youtube. In kurzen Videos sind dort Passant*innen zu sehen, die Glarner Schabziger zum ersten Mal überhaupt probieren. Dabei kommt es zu bisweilen sehr witzigen Szenen und Gesichtsausdrücken.

Ob diese Kommunikations- und Charmeoffensive tatsächlich ihre angestrebten Ziele erreichen wird, bleibt abzuwarten. Thomas Back meint dazu kurz und knapp: «Den Mutigen gehört die Welt.».

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