NZZ am Sonntag sympathischste Medienmarke

Google ist im Wirtschaftsraum Zürich die meistgenutzte Medienmarke, gefolgt von SRF 1 und 20 Minuten, wie die Markenstudie Media Brands von Publicom zeigt. Die höchsten Sympathiewerte erreichte NZZ am Sonntag vor Google.

Das Internet sei das meistgenutzte Medium, aber auch die klassischen Medien Radio, Fernsehen und Zeitungen erreichten – über verschiedene Verbreitungskanäle – mehr als 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, hiess es am Mittwoch an einer Medienorientierung in Zürich.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung nutzt Zeitungen online am PC, 40 Prozent auf einem Smartphone oder Tablet. Die Markenstudie untersuchte – mit einer repräsentativen Stichprobe von 1530 Personen in diesem Frühling – die Nutzung und qualitative Ausstrahlung der 25 wichtigsten Medienmarken im Wirtschaftsraum Zürich.

Auf der Rangliste der Marken mit dem qualitativ stärksten Profil belegen SRF und NZZ die ersten Plätze. An die Spitze schaffte esRadio SRF 1 knapp vor dem Schwesterprogramm Radio SRF 3. Auf dem dritten Platz folgt NZZ am Sonntag, danach das erste Fernsehprogramm SRF und die Neue Zürcher Zeitung.

Künftig soll die Media Brands-Studie jährlich durchgeführt werden, um den Medienunternehmen ein strategisches Instrument für die Markenentwicklung zur Verfügung zu stellen, wie Publicom-CEO René Grossenbacher sagte. Aber auch Werbeauftraggeber und Medienagenturen interessierten sich für die MediaBrands. Massgeschneiderte Mediaplanung entstehe nicht nur mit quantitativen Überlegungen. Immer wichtiger würden qualitative Faktoren. Es sei begrüssenswert, wenn über die qualitativen Dimensionen mehr Transparenz geschaffen werde, sagte Urs Schneider, Inhaber der drittgrössten Medienagentur der Schweiz. (SDA)
 

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