Bewegtbild-Award Spotlight: Trotz Corona viele Einreichungen

Spotlight hat sich am Standort Baden-Württemberg zum grössten Festival für Bewegtbildkommunikation im deutschsprachigen Raum entwickelt und zählt zu den weltweit wichtigsten Kreativwettbewerben.

Spotlight-Fachjury-Sitzung

An Spotlight kann man 2021 ganz bequem von zu Hause aus teilnehmen: Vom 14. bis 21. März 2021 hat das Publikum Gelegenheit, sein Votum über den Kreativjahrgang 2020 abzugeben. Psychologisch habe das vergangene Jahr Spuren hinterlassen und teilweise die Tonalität der Bewegtbildkommunikation verändert, teilen die Veranstalter mit. So habe die Pandemie wie ein Katalysator auf eine Entwicklung gewirkt, die sich bereits in den vergangenen Jahren deutlich abgezeichnet hatte: Werbebotschaften docken an die großen gesellschaftlichen Diskurse unserer Zeit an. Das Soziale und Ökologische nimmt einen breiten Raum ein. Geschichten werden länger und erzählerischer. Die Kreativen scheuen auch vor umstrittenen Themen nicht zurück: Krieg, Vertreibung, häusliche Gewalt, Menschenrechte, Einsamkeit und Isolation.

Web und Mobile überflügeln TV und Kino

Zwei weitere, technologische Trends scheinen sich ebenfalls durch die Corona-Erfahrung beschleunigt zu haben: Bei den Wettbewerbskategorien verschieben sich die Gewichte zugunsten von Web und Mobile gegenüber der angestammten Königsklasse TV und Kino. Auch die Zahl der Einreichungen in der Kategorie Animation ist deutlich gestiegen – möglicherweise eine Folge der erschwerten Drehbedingungen unter Corona. Mit 285 Einreichungen wurde das fünftbeste Ergebnis in seiner Geschichte erzielt. Besonders freut  die Veranstalter, dass die neue Wettbewerbskategorie Influencer aus dem Stand auf grosses Interesse stiess.

Die Awards werden am Samstag, 27. März, präsentiert.  Mehr zum Festival auf spotlight-festival.de


Nach der Fachjury-Sitzung am 25. März findet am Tag darauf in Kooperation mit der MFG Akademie darauf das Spotlight Forum Change statt:, Fünf Topkreative berichten über Ideenfindung, Motivation und neue Wege in besonderen Zeiten: Björn Bremer (Ogilvy, Frankfurt), Jo Marie Farwick (Überground, Hamburg), Helmut Hartl (Embassy of Dreams, München), Michael Preuss (Preuss und Preuss, Stuttgart/Berlin) sowie Tom Schwarz (Prosiebensat.1, München)

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