JWT Amsterdam gibt Rembrandt 350 Jahre nach seinem Tod eine Stimme

Ist es möglich, die Stimme eines Toten zu rekonstruieren, auch wenn keinerlei Tonbandaufnahmen existieren? Ja. Einmal mehr macht's die Werbung möglich.

J. Walter Thompson Amsterdam ist schon einmal im Zusammenhang mit Rembrandt aufgefallen: Für die ING Bank, Hauptsponsor des Amsterdamer Rijksmuseum, kreierte die Agentur mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Kunst-Alogrithmen ein komplett neues Gemälde des Malers. «The Next Rembrandt» wurde mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit zwei Grand Prix in Cannes – und faszinierte Besucher aus der ganzen Welt.

Nun doppelt JWT nach, erneut für den Kunden ING. Zum 350. Todestag des Meisters hat die Agentur die Stimme von Rembrandt rekonstruiert und ihn danach sechs zehnminütige Tutorials sprechen lassen, wie man ein Kunstwerk von ihm selbst erschafft. Wieder kamen auf KI-basierende, aufwändige Analysen zum Zuge, welche die Stimmfarbe, aber auch beispielsweise die Persönlichkeit und die Ausdrucksweise von Rembrandt erfassten. Ein sechsminütiger Casefilm (oben) erklärt die verschiedenen Schritte im Detail. Sechs Monate hat die Arbeit gedauert und erneut ist den Niederländern ein faszinierendes Stück Werbung gelungen, welches längst Vergangenes in die Gegenwart zurückholt.

Eines von sechs Tutorials: