Post und Gratiszeitungen einigen sich auf Tarife

Nach der Ankündigung einer für Verleger nicht tolerierbaren Tariferhöhung haben sich der Verband Schweizer Gratiszeitungen VSGZ und die Schweizerische Post zusammengesetzt, um eine für beide Seiten verträgliche Lösung zu finden.

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Im Frühjahr hatte die Schweizerische Post eine Tariferhöhung sowie eine Tariferweiterung angekündigt, die zwar auf den ersten Blick eine günstigere Tarifvariante beinhaltet, sich aber jedoch auf die Werbekunden negativ auswirkt. Der VSGZ hat deshalb bei der Post interveniert und um eine Unterredung gebeten.

Im Gespräch konnte eine Etappierung der Tariferhöhung erwirkt werden. Statt der geplanten Preissteigerung auf den 1. Januar 2020, werden die anfallenden Mehrkosten in zwei Jahresschritten den Verlagen weiterverrechnet. Bezüglich der Ausgestaltung einer günstigeren Tarifvariante werden der VSGZ und die Post eine Arbeitsgruppe bilden, die nach einer für beide Seiten sinnvollen Lösung sucht.

Der VSGZ repräsentiert Gratiszeitungen im deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Gebiet der Schweiz, die wöchentlich in knapp 1,5 Millionen Haushalte verteilt werden.