Bakom gibt der SRG gute Noten

Das Bakom stellt der SRG im Finanzreporting und in der Immobilienbewirtschaftung ein gutes Zeugnis aus. Lediglich in gewissen Bereichen gebe es Verbesserungspotenzial.

Die Prüfung der Bereiche Finanzen und Immobilien standen im Mittelpunkt des zweiten Teils der Wirtschaftlichkeitsprüfung der SRG. Unter die Lupe genommen wurde die SRG im Auftrag des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Das Bakom hat laut Angaben vom Dienstag festgestellt, dass die SRG die Kosten und Leistungen systematisch plant und erfasst. Auch im Bereich der Immobilien hinterlasse die Organisation der SRG einen guten Gesamteindruck. Das Bakom verlangt lediglich, dass die Zertifizierung der Immobilienabteilung auch auf der regionalen Ebene umgesetzt wird.

Der erste Prüfzyklus hatte im Vorjahr die zentralen Managementprozesse Corporate Governance, Strategie, Strategieumsetzung, Planung, Führung durch Zielvereinbarung und interne Revision umfasst. Die Wirtschaftlichkeitsprüfung ist mit dem dritten Zyklus abgeschlossen. Dieser wird die Bereiche Einkauf und Bezug von Dienstleistungen, Personal und Werbeakquisition abdecken. Jährlich stehen in der Schweiz etwa 1,3 Milliarden Franken der Empfangsgebühren für die Unterstützung der konzessionierten Radio- und Fernsehveranstalter zur Verfügung. Die SRG erhält zur Erfüllung ihres Leistungsauftrages rund 1,2 Milliarden.

Die SRG darf sich über die guten Noten von Seiten der Aufsichtsbehörde freuen. Am 14. Juni stimmen die Schweizer Stimmberechtigen über die neuen Empfangsgebührenregelung ab. Diese ist politisch nicht unumstritten. (SDA)

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