Vinum kredenzt alten Wein im neuen Schlauch

Ein leserfreundlicheres Layout auch für deutsche Leser

Ein leserfreundlicheres Layout auch für deutsche LeserAuch Weingazetten sind vor dem Redesignfieber nicht sicher: Vinum, das internationale Weinmagazin, hat vom selbständigen Gestalter Peter Jaray eine neue optische Note erhalten: Nase, Gaumen und Abgang stimmen. Ausgangspunkt war die Überarbeitung der inhaltlichen Struktur des Heftes. Als neue Rubrik werden alle Weindegustationen in einem Guide zusammengefasst. So entsteht praktisch ein Heft im Heft. Ein neuer Serviceteil am Anfang des Hefts soll den Lesern reinen Wein über aktuelle Angebote einschenken.
«Wir haben versucht, das Heft optisch aufzulockern», so Jaray, «um die Leserfreundlichkeit zu steigern.» Zwischengeschaltete Leadtexte in längeren Artikeln erleichtern das Querlesen. «Das hilft Leuten, die erst mal durch das Heft degustieren wollen, um etwas Interessantes zu entdecken», erklärt der Gestalter.
Mehr Weissräume sorgen für Frische im Layout. Der Serviceteil gewährt Übersichtlichkeit durch seine Farbgestaltung: Ähnliche Informationen, beispielsweise Verweise aufs Internet, werden in der gleichen Farbe hervorgehoben. Auf erhöhten Kundenservice legt das neue Vinum viel Wert.
Abgerundet durch den neuen Schriftzug präsentiert sich das Heft im Jahr 2000 als guter Jahrgang. «Das Design ist immer noch klassisch», so Peter Jaray, «aber wir hoffen durch die Neuerungen auch eine breitere Leserschaft anzusprechen.» Vor allem auf dem deutschen Markt strebt Vinum eine erhöhte Präsenz an. Bruno Amstutz
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