Jungfreisinnige verlieren die Lust an der No-Billag-Initiative

Im Lager der No-Billag-Initianten besteht Uneinigkeit – den Jungfreisinnigen ist der Stil der Kampagne zu stark von der Jungen SVP geprägt.

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Wie Andri Silberschmidt, Präsident der Jungen Freisinningen, gegenüber der Schweiz am Wochenende erklärt, tut man sich intern schwer mit den Mitstreitern: «Der Stil der No-Billag-Kampagne gefällt mir nicht immer.» Dieser sei «oft zu aggressiv, zu Haudrauf, zu stark von der Jungen SVP geprägt».

Innerhalb der Jungfreisinnigen, die noch an vorderster Front Unterschriften für die Initiative gesammelt hatten, gingen die Meinungen über die Ausgestaltung des medialen Service publics auseinander, sagt Silberschmidt. Man sei sich zwar einig, dass etwas am Status quo geändert werden und den privaten Medien mehr Raum gelassen werden müsse – längst nicht alle wollten in der Partei hingegen die Billag-Gebühren abschaffen.

Er selbst vermisse einen Gegenvorschlag, der zum Beispiel die Halbierung der Gebühren zum Ziel hätte. Also ziemlich das, was SVP-Kreise um Gregor Rutz und Natalie Rickli bei einer Ablehnung der Initiative planen, wie die Schweiz am Wochenende vergangene Woche berichtete (Werbewoche.ch berichtete). Ziel soll ein «minimaler Service public» sein, der durch einen Betrag von plus/minus 200 Franken pro Jahr und Haushalt sichergestellt werden soll. (hae)

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