Festland setzt für St. Gallen die Energie von 500’000 Menschen frei

Klimaneutral werden, aber wie? Das Netzwerk St.Galler Energie 2030 setzt auf die Kraft des Miteinanders. Den kooperativen Geist des St.Galler Energiekonzepts hat die Agentur Festland zusammen mit dem Kanton und seinen Partner*innen in der Kommunikation zum Ausdruck gebracht.

Das Pariser Abkommen, das auch die Schweiz unterzeichnet hat, verpflichtet jeden Kanton, den CO2-Ausstoss massiv zu reduzieren. Das ist einfacher gefordert als umgesetzt. Die Ziele sind ehrgeizig, der Zeitplan sportlich – und wir Menschen leider Gewohnheitstiere.

Um diese Trägheit des Verhaltens zu überwinden, setzt das St.Galler Energiekonzept 2021-2030 nicht auf Vorschriften und Verbote, sondern auf die Erkenntnisse der Verhaltensökonomie. Konkret geht es darum, vier psychologische Hürden in positive Kräfte zu verwandeln.

So wird aus dem «Ich kann nichts beitragen.» ein «Alle können an der Zielerreichung mitwirken.», aus dem «Ich kann es mir nicht leisten.» ein «Massnahmen sind oft günstiger, als man denkt.», aus dem «Es ist mühsam.» ein «Unkomplizierte Lösungen sind verfügbar.» und aus dem «Die anderen machen es auch nicht.» ein «Es gibt viele gute und inspirierende Beispiele.»

Darauf aufbauend, definiert das Konzept fünf Schwerpunkte und 16 Massnahmen, um die Klimaziele im Kanton St. Gallen mit seinen über 500’000 Einwohner*innen zu erreichen. Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit federführenden Partner*innen aus dem Energiebereich.

Ein Smart Grid für Kommunikation

Die Kommunikation rund um die Massnahmen bildet einen integralen Teil des Konzepts. Die Strategie, mit der sich Festland im Pitch durchsetzen konnte, beruht auf der aktiven Einbindung sowohl der federführenden Partner*innen als auch weiterer Schlüsselpartner*innen.

Analog einem Smart Grid, das im Strommarkt die intelligente Verbindung der verfügbaren Elektrizität sicherstellt, macht sich die Strategie die gebündelte Power aller Partner*innen zunutze. Die Ressourcen werden nicht in eine zentrale Dachkampagne investiert, sondern in die kommunikative Vernetzung, mit dem Label «St.Galler Energie 2030» als Markenzeichen und dem Web-Portal Energie2030.ch als Dreh- und Angelpunkt des Dialogs. Auf Vernetzung setzt auch der kantonale Green Day vom 22. April 2022, der die Massnahmen des Konzepts in einer Reihe von Partner-Events erlebbar macht.

Viele Partner*innen, ein Content Flow

Die Kraft des Miteinanders soll sich auch im Bespielen des Web-Portals widerspiegeln. Die Redaktion setzt sich aus allen federführenden Partnern*innen des Konzepts zusammen. Diese erstellen den Redaktionsplan, produzieren die Inhalte in Form von Blog Stories und multiplizieren die Reichweite, indem sie die Stories in ihren Medien teilen.

Aus diesem gemeinsamen Content Marketing würden sich laut Festland verschiedene Vorteile wie ein ausgewogener Themenmix, fachliche Qualität und Vielfalt, höhere Frequenz der Publikation sowie auch weniger Aufwand pro Partner ergeben.

Für die nötige Einheit in der Vielfalt sorgt dabei der Content Flow von Festland. Aus Sicht der Agentur eine praxisnahe und bewährte Methode, um Medien strategiegerecht, effizient und wirkungsvoll zu bespielen.

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