Grand Tour of Switzerland funktioniert

Eine repräsentative Erhebung zeigt: Die Grand Tour of Switzerland hat über 290'000 Übernachtungen zusätzlich generiert.

Im Auftrag des Vereins Grand Tour of Switzerland (VGTS) wurden diesen Sommer die Touring-Gäste entlang der Route befragt und gezählt. Hochgerechnet zwischen 45'000 und 55'000 Gäste befanden sich auf der Grand Tour of Switzerland. Bereits in der zweiten Saison dieses neuen touristischen Produkts wurde damit das quantitative Ziel erreicht. Der Bekanntheitsgrad der Route liegt zudem bereits nach der zweiten Saison bei 43 Prozent.

 

Auf der Grand Tour of Switzerland, nach Airolo auf der Gotthard-Passstrasse.

 

Zwischen Juli und September dieses Jahres interviewte das Marktforschungsinstitut Publitest Touring-Gäste an zwanzig verschiedenen Punkten entlang der 1’600 km langen Grand Tour of Switzerland im Rahmen einer repräsentativen Erhebung. Die Auswertung zeigt nun, dass das hohe Ziel von 50'000 Gästen im Sommer 2016, das sich der VGTS bei der Lancierung 2015 gesetzt hatte, erreicht werden konnte. Hochgerechnet zwischen 45'000 und 55'000 Tourerinnen und Tourer befanden sich diesen Sommer demnach auf der malerischsten Rundfahrt der Schweiz. Weiter zeigen die Resultate, dass der Bekanntheitsgrad der Route in der zweiten Saison bereits um knapp 60 Prozent gesteigert werden konnte und nun schon bei 43 Prozent liegt.

Die in- und ausländischen Grand-Tour-Gäste sind durchschnittlich 6.5 Tage unterwegs – eine Aufenthaltsdauer, die sich sehen lassen kann, gerade auch im Vergleich zum weltweiten Trend zu immer kürzeren Aufenthalten und der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer aller Touristinnen und Touristen in der Schweizer Hotellerie von 1,9 Tagen1. Die Grand-Tour-Reisenden generierten in der Sommersaison 2016 rund 290'000 bis 360'000 Übernachtungen (Hotellerie und Parahotellerie).

«Die positive Bilanz bereits im zweiten Jahr der Grand Tour freut uns sehr und gibt uns zusätzlichen Schwung bei der Weiterentwicklung», hält Maria Sägesser, Geschäftsführerin des VGTS, erfreut fest. „Besonders im Bereich der durchschnittlichen Tagesausgaben sehe ich noch Steigerungspotential», ergänzt sie. Hier bewegt sich die langfristige Zielvorgabe des Vereins bei 150 Franken pro Tag und Person. Die knapp 90 Franken der diesjährigen Grand-Tour-Gäste, welche die Erhebung zu Tage gebracht haben, bezeichnet Sägesser als «bereits eine erfreuliche Wertschöpfung, die sich im Laufe der nächsten Saisons aber noch steigern lässt».

Im nächsten Jahr werden laut Mitteilung das Marketing und die Produktentwicklung der Grand Tour of Switzerland weiter vorangetrieben, um die Tour noch erleb- und sichtbarer zu machen.

 

Berherbergungsstatistik Sommer 2016 (Mai bis Oktober), Bundesamt für Statistik1
 

 

 

Mo 12.12.2016 - 13:23

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