Positive Töne und Freude sichern den Werbeerfolg

Empathie und Freudenbotschaften sind bei digitalen Kampagnen für den BFSI-Sektor – Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen – sehr wichtig, wie eine Studie von Instoried zeigt. Das Unternehmen bewertet den emotionalen Gehalt der Botschaften, die Tonalität und die Relevanz geschriebener Inhalte.

«Insbesondere in den letzten Jahren haben wir erkannt, dass Emotionen eine grosse Rolle bei der Entscheidungsfindung von Verbrauchern spielen», heisst es in der Studie. Es habe zwar schon mehrere Untersuchungen gegeben, die sich auf die Auswirkungen von Empathie beim Verbraucherkauf konzentriert haben. Die Auswirkungen von Empathie im digitalen Marketing seien dagegen noch nicht untersucht worden.

Instoried hat zwischen Januar und Mai 2021 Anzeigen und Social-Media-Beiträge mithilfe des firmeneigenen Sentiment-Tools, das in der Lage ist, den Prozentsatz verschiedener Töne und Emotionen in einem bereitgestellten Text anzuzeigen, untersucht. Einbezogen waren 500 Anzeigen bei Google, die verschiedene Unternehmen aus dem BFSI-Bereich geschaltet hatten, und 5’000 Social-Media-Beiträge aus dem gleichen Sektor sowie «Likes», die es dafür gab.

Positive Töne und Freude

Das Sentiment-Tool nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um den Prozentsatz positiver, negativer und neutraler Töne in jedem Textstück zu erfassen. Gleichzeitig kann das Tool auch den Prozentsatz von Emotionen wie Freude, Wut, Angst, Traurigkeit und Überraschung anzeigen. Durch einfaches Einfügen eines Textes in das Tool lassen sich Tonalität und der emotionale Quotient überprüfen. Diese Daten wurden mit den zugehörigen Likes und der Zahl der Aufrufe der entsprechenden Botschaften kreuzkorreliert.

Das von den erfolgreichsten Anzeigen hervorgerufene Gefühl war Freude. Überraschung kam am schlechtesten an. Paradebeispiel war der indische Versicherer ICICI Prudential Life. Er heimste die meisten Likes auf Instagram und Twitter ein. Der dominante Ton war positiv und die dominante Emotion war Freude. (pte)

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