Haus zu gewinnen – damit man endlich im Liefer-Umkreis wohnt

Jimmy John's liefert Sandwiches aus – aber nur im begrenzten Umkreis. Damit dennoch alle die Chance auf eine frische Lieferung haben, verschenkt das Unternehmen in Haus in Liefernähe.

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Fünf Minuten entfernt von der Filiale, die das auszuliefernde Sandwich produziert, dürfen Haushalte liegen, wenn sie Jimmy John's in den eigenen vier Wänden geniessen wollen. Als erste grosse Restaurantkette verkündete das Unternehmen im Februar, vollständig auf lieferende Drittanbieter wie zum Beispiel Uber Eats zu verzichten und die Hohheit über die Sandwich-Frische nicht aus den eigenen Händen zu geben. Der Markt der externen Food-Lieferanten boomt zwar, sorgt aber auch für Ärger. In den USA bestätigen beispielsweise 35 Prozent aller Kunden, schon einmal schlechte Erfahrung damit gemacht zu haben. 76 Prozent machen dabei das Restaurant, welches die Ware dem Lieferanten übergibt, für fehlende Qualität oder sonstige Fehler beim Eintreffen verantwortlich. Ein drohender Image-Verlust, den man bei Jimmy John's nicht risikieren will.

Das passt Kunden, die ausserhalb der Fünf-Minuten-Grenze wohnen, verständlicherweise weniger. Eine neue Kampagne, kreiert von der Agentur WorkInProgress, zeigt, wie Ausgeschlossenen alle Mittel recht sind, um in den Umkreis der Auserwählten zu gelangen. Jimmy John's hält aber eine noch einfachere Lösung bereit: Verschenkt wird ein Haus in Fillialen-Nähe. Wert: Maximal 250'000 Dollar. Keine Fake-Fassade, vier echte Wände.