Hier kommt das Nespresso-Velo

Was machen eigentlich Ihre gebrauchten Nespresso-Kapseln? Sie fahren Velo in Schweden.

Nespresso Velo Velosophy

Das schwedische Unternehmen Vélosophy hat sich auf die Fahrrad-Produktion mit rezykliertem Aluminium spezialisiert. Das wertvolle Metall erhält so ein zweites Leben auf der Strasse. Das macht Sinn. Was - zumindest aus ökologischen Gründen - weniger Sinn macht: Jeden einzelnen Kaffee in eine Aluminium-Kapsel zu verpacken. Erst recht, wenn diese nach Gebrauch im Abfalleimer landet, statt im Recyling. Dabei gäbe es in der Schweiz 2700 Sammelstellen, die laut Nespresso die angestrebte, theoretisch erreichbare 100-prozentige Rücklaufquote bewerkstelligen könnten. Wie hoch die Quote in der Realität ist, bleibt geheim. Wäre sie erwähnenswert, würde sie vermutlich kommuniziert.

 

Velosophy

In Schweden demonstriert Nespresso guten Willen. Und kooperiert mit Vélosophy, in dem man das aus rezyklierten Nespresso-Kapseln gewonnene Aluminium für den Rahmen zur Verfügung stellt. Resultiert ist ein Velo, das mit «Re:Cycle» nicht nur einen ziemlich treffenden Namen trägt, sondern nebenbei auch ganz ansehnlich ist. Hinter dem Projekt steckt die Agentur Stendahls. Sie hatte vermutlich auch die Idee, die Klingel im Kapsel-Design zu gestalten. Die Farbe ist in der Farbe der Nespresso-Geschmacksrichtung Arpeggio gehalten. Im Holz-Körbli befinden sich zwei (!) Becherhalter, damit die To-Go-Kultur nicht auf der Strecke bleibt. Das Nespresso-Velo ist in einer limitierten Auflage erhältlich und kostet 1450 Dollar. Gute Fahrt!

Velosophy
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