Fühlen Sie sich ausgeschlossen?

Die Agentur Public Inc liess Passanten in Toronto spüren, wie es sich anfühlt, durch eine Behinderung im Alltag eingeschränkt zu sein.

Feeling left out?

Die Initiative Torontoforall.ca setzt sich dafür ein, dass die kanadische Stadt auch für die rund 400'000 Bewohnerinnen und Bewohner, die mit einer Behinderung leben müssen, vollumfänglich am Alltag teilhaben können. Dabei geht es nicht nur darum, Verkehrsmittel und andere Plätze barrierefrei zu machen, sondern auch die Menschen zu sensibilisieren, wie man mit Betroffenen umgeht. Damit sich diese nicht behindert, sondern als Mensch fühlen. Beispielsweise sollte man in jedem Fall erst fragen, ob Hilfe benötigt wird, ehe man zur Hand geht. Bei der Konversation sollte der Mensch, nicht die Behinderung im Zentrum stehen. Diese gehört zur Intimsphäre und darf nicht einfach ungefragt angesprochen werden. Undsoweiter.

Denn sonst besteht die Gefahr, dass sich Betroffene ausgeschlossen fühlen. Dass dies kein besonders schöner Zustand ist, demonstrierte Public Inc und machte bei Busstationen alle Passanten zu Aussenseitern. Da die vier Wände plötzlich überhaupt keinen Zugang mehr gewährten. Bleibt nur zu hoffen, dass niemand eine schmerzhafte Bekanntschaft mit den fehlplatzierten Scheiben machte.

feeling left out