Privacy first: Apple hat für das iPhone einen neuen USP gefunden

Apple stellt in der neuen iPhone-Kampagne nicht mehr Technik in den Vordergrund, sondern Privatsphäre.

iPhone

Das iPhone bewerben – aber wie? Technisch steht die Konkurrenz Apple schon lange in nichts mehr nach. Vermeintliche, von Apple beworbene Neuerungen sind nicht selten in anderen Geräten längst Standard. Und vom bemerkenswerten Preis des iPhone X haben sich die meisten iPhone-Enthusiasten bis heute nicht erholt.

Diese Preispolitik hat aber auch ihren Vorteil: Apple verdient mit realen Produkten richtig viel Geld. Und denkt deshalb nicht daran, sich mehr als nötig zu öffnen. Setzen die anderen Hersteller mehrheitlich auf Googles (kostenloses) Betriebssystem Android, hat Apple die Fäden stets in den eigenen Händen behalten und das hauseigene iOS gegen aussen abgeschirmt.

In einer Welt, in der Datenschutz wohl zu dem zentralen Super-Thema überhaupt wird, könnten die Trümpfe plötzlich wieder bei Apple liegen. Eine Firma, bei der zwar alles viel kostet, deren Geschäftsmodell aber deshalb auch nicht auf dem Verwerten von Daten beruht.

Die Karte «Privacy» spielt Apple nun in der Kommunikation aus. Ob das Unternehmen wirklich so vorbildlich mit der Privatsphäre der Nutzer umgeht, ist als Laie schwierig zu überprüfen. Think different – es wäre mal wieder an der Zeit.