MRB schafft «kleine Weltwunder» für Schweizer Pärke

Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU und des Netzwerks Schweizer Pärke hat die Agentur Metzger Rottmann Bürge eine umfassende Kampagne realisiert.

In der Schweiz gibt es 19 vom Bund geförderte Schweizer Pärke. Der Schweizerische Nationalpark ist der bekannteste und älteste. Alle Pärke gehören zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften der Schweiz. Denn nur hier begegnen die Menschen jedem Stück Natur und Kultur mit so viel Achtsamkeit, dass man auf Schritt und Tritt und in jedem Detail ein kleines Weltwunder entdecken kann. Manche sind aufsehenerregend, viele blühen im Verborgenen. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie warten nur darauf, bewundert und geschätzt zu werden.

Mit der neuen Kampagne, die Metzger Rottmann Bürge im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU und des Netzwerks Schweizer Pärke realisiert hat, wird die gesamte Schweiz eingeladen, diese kleinen Weltwunder zu besuchen. Die crossmediale Kampagne ist seit 5. Juni schweizweit on-Air und läuft über vier Jahre.

So zeigen Bewohnerinnen und Bewohner aus den Schweizer Pärken im neuen TV-Spot ihre kleinen Weltwunder und laden die Bevölkerung ein, diese zu entdecken. Dabei lenken die Protagonistinnen und Protagonisten den Blick auf vermeintlich Alltägliches in ihrem Park, das durch ihren Einsatz in einem ganz neuen Licht erscheint. Mit Stolz präsentieren sie in ihrer Sprache und in ihrem Dialekt das, was die natürliche und kulturelle Vielfalt unserer Pärke ausmacht. Und was es nur in den Schweizer Pärken zu entdecken gibt – lauter kleine Weltwunder.

Im Zentrum der Kampagne steht der Kampagnen-Hub Kleineweltwunder.ch, wo die auf Facebook, Instagram und Twitter geteilten «kleinen Weltwunder» der Besucherinnen und Besucher sowie Geschichten und Angebote aus den 19 Pärken inspirieren.

In regelmässigen Abständen folgen zudem überraschende Einladungen an bekannte Persönlichkeiten. Die erste Einladung dieser Art wurde am 12. Mai von Chantal Torche, Gastgeberin in der Métairie de Dombresson im Parc régional Chasseral, ausgesprochen: Sie hat die beiden Sterneköche Franck Giovannini (Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier) und Sven Wassmer (Restaurant 7132 Silver, Vals) eingeladen, am 23. Mai 2017 gemeinsam auf dem neutralen Terrain ihrer Métairie den Rösti-Graben kulinarisch zu überbrücken. Diese Einladungen werden als Kurzfilme dokumentiert und auf dem Kampagnen-Hub sowie durch Medienpartner veröffentlicht.

Weitere Massnahmen der Kampagne umfassen u. a. ein exklusiv gestaltetes Pärke-Postauto und eine Pärke-Informationskarte.

Die Schweizer Pärke

Der Bund fördert die Errichtung und den Betrieb der Schweizer Pärke seit Dezember 2007 mit dem Ziel, deren hohe Natur- und Landschaftswerte zu erhalten und zu entwickeln. Diese sollen auch die lokale Wirtschaft fördern, rund ein Drittel ihrer Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Für Produkte und Dienstleistungen aus den Pärken hat der Bund deshalb das Produktelabel Schweizer Pärke eingeführt. Diese Lebensmittel müssen dabei die Standards von zertifizierten Regionalprodukten erfüllen und hauptsächlich innerhalb des Parks hergestellt werden. Bisher haben Produzenten bereits über 1200 Produkte zertifizieren lassen.

Verantwortlich beim Bundesamt für Umwelt BAFU: Matthias Stremlow (Chef Sektion Ländlicher Raum), Christoph Grosjean-Sommer (Projektleiter Kommunikationskampagne Schweizer Pärke). Verantwortlich beim Netzwerk Schweizer Pärke: Christian Stauffer (Geschäftsführer), Cécile Wiedmer (Projektleitung Kommunikation & Marketing), Mireille Rotzetter (Projektleitung Kommunikation & Marketing), Liza Nicod (Bereichsleitung Kommunikation, Marketing, Unternehmenskooperationen); Vertreter Schweizer Pärke: Nicolas Sauthier (Parc régional Chasseral), Samantha Bourgoin (Progetto Parco Nazionale del Locarnese) und Brigitte Wolf (Landschaftstal Binntal). Verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Christoph Bürge (Strategie), Michael Rottmann, Janine Aebischer, Dominic Wirz, Vasco Bickel, Beat Egger, Torsten Maas und Andreas Mädler (Kreation), Silvan Metzger, Jennifer Meier, Ileanna Davanzo und Giannina Rageth (Beratung); Jonathan Werner (Takondi, Programmierung Kampagnen-Hub); Martina Bürge und Michelle Sandmeier (Bernet_PR); Christoph Bachmann und Matthias Löffel (Camotion Films für Dokumentation der Einladungen). Verantwortlich für die Produktion des TV-Spots: Riccardo Colacurcio und Kerstin Reulen (Rocket Film), Lukas Wälli (Director), Christian Wehrlin (Production Manager).