Den Egon redlich verdient

Pierre C. Meier über die Wahl zum Werber und zur Kampagne des Jahres.

Pierre C. Meier über die Wahl zum Werber und zur Kampagne des Jahres. Zum dreissigsten Mal haben die Leserinnenund Leser der Werbewoche den «Werber des Jahres» gekürt. Nominiertwaren sechs Persönlichkeiten der Schweizer Werbeszene, ausgewählt voneinem prominenten Wahlgremium, bestehend aus ehemaligen Werbern undWerberinnen des Jahres.Der Werber des Jahres 2006 heisst Markus Ruf. Beinahe jede vierteStimme entfiel auf den Mitinhaber der Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz.Für Ruf nahezu Routine, konnte er doch den begehrten Titel schon 2001 –damals noch als Freelancer – in Empfang nehmen.Den zweiten Platz erreichte Frank Bodin von Euro RSCG mit knapp 19Prozent, Bronze geht mit 17 Prozent an Alfi Burkard, Altmeister derSchweizer Werbung und Bestandteil der GGK-Basel-Legende, der heute alsfreier Art Director tätig ist. Mehr über den Werber des Jahres 2006lesen Sie auf den Seiten 15 und 16.Zum siebten Mal verleiht eine breite Publikumsjury die Auszeichnung«Kampagne des Jahres». Zur Auswahl standen zehn wichtige Arbeiten vonacht Agenturen. Neben der Leserschaft der Werbewoche haben sich auchdie Leserinnen und Leser der Programmzeitschrift TV-Star an der Wahlbeteiligt. Mit beinahe 22 Prozent der Stimmen wählten sie dieVelohelm-Kampagne der Suva/bfu zum Sieger. Konzipiert und realisierthat sie die Agentur Ruf Lanz. Auf Platz zwei mit 20 Prozent der Stimmenliegt die Kampagne für die Bank Coop der Agentur – man rate und staune!– Ruf Lanz. Nur knapp dahinter mit 19 Prozent liegt die Sitcom-KampagneBeck & Bondi der Swisscom Fixnet der Berner Werbeagentur Contexta.Mehr dazu finden Sie auf den Seiten 10 bis 13.Markus Ruf erhält also nicht nur die begehrte Egon-Trophäe für denWerber des Jahres 2006. Seine Agentur errang auch noch die beidenersten Plätze bei der «Kampagne des Jahres». Und dies, nachdem sie imKreativ-Ranking der Werbewoche 2005 unangefochten an der Spitze lag.Ein verdienter Sieg für einen aussergewöhnlichen Werber. Pierre C. Meier, Chefredaktor