Sandro Brotz wird neuer «Arena»-Moderator

Der neue «Arena»-Moderator heisst Sandro Brotz. Er tritt die Nachfolge von Jonas Projer an, der SRF per Ende April verlässt. Wer bei der «Rundschau» in Zukunft die Moderation übernimmt, ist noch offen. Sandro Brotz bleibt neben der «Arena»-Moderation weiterhin auch Gastgeber beim «Rundschau talk».

Sandro Brotz Arena

Sandro Brotz moderiert bei SRF seit Sommer 2012 die «Rundschau» und seit März 2017 auch den «Rundschau talk». Der heute 49-Jährige arbeitete für verschiedene Medien in diversen Funktionen, unter anderem als stellvertretender Chefredaktor von Der Sonntag. Davor war er Redaktionsleiter von Radio 1 und von 2000 bis 2008 Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor beim SonntagsBlick. Seine journalistische Karriere startete Sandro Brotz 1988 bei der «Vorstadt» und Radio Zürisee. Weitere Stationen waren Radio Z und TeleZüri.

Voraussichtlich im Mai wird Sandro Brotz zum ersten Mal die «Arena» moderieren. Mario Grossniklaus übernimmt weiterhin die Stellvertretung und wird in einer allfälligen Übergangsphase durch die Sendung führen. Jonas Projer präsentiert die «Arena» letztmals am 26. April und verlässt SRF danach. Die Verantwortung für den Bereich Infotalk mit den Sendungen «Arena», «Club» und «Schawinski» übernimmt ab sofort Thomas Schäppi, Programmentwickler und Bereichsleiter Gesellschaft, Konsum und Gesundheit der Chefredaktion TV. Franziska Egli bleibt Teamleiterin der «Arena», Barbara Lüthi leitet weiterhin das «Club»-Team.

Sandro Brotz in einer Mitteilung: «Ich verstehe meine neue Rolle als Gastgeber, der Raum für vertiefte Debatten lässt und als kritischer Nachfrager zu spüren ist. Die ‘Arena’ bedeutet für mich gelebte Politik, in der unterschiedliche Positionen zur Meinungsbildung beitragen. Ich freue mich darauf, zusammen mit der Redaktion der ‘Arena’ für diese Diskussionskultur zu stehen und danke dem Team der ‘Rundschau’ für sieben grandiose Jahre.»

Die Nachfolge von Sandro Brotz bei der «Rundschau» ist noch offen. Er wird neben der «Arena»-Moderation aber auch weiterhin viermal pro Jahr im «Rundschau talk» Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer oder Vertreter internationaler Organisationen befragen.