«Café Bâle» soll verjüngt werden

Regelmässige Zuschauer werden die Sitcom schon bald nicht mehr wieder erkennen.

Regelmässige «Café Bâle»-Zuschauer werden die Sitcom schon bald nicht mehr wieder erkennen. Denn wie die Basler Zeitung berichtete, strebt die Firma Allcomm, welche die Sendung unter der Leitung des ehemaligen «10vor10»-Chefs Klaus Vieli produziert, eine Verjüngungskur der Sitcom an. Deshalb werden die auslaufenden Verträge der Schauspielerinnen Charlotte Heinimann und Dominique Lendi Ende Jahr nicht erneuert. Als Reaktion auf diesen Entscheid gab auch Roland Herrmann, der Dritte von vier Schauspielern, seinen Rückzug bekannt. Der Autor und «Café Bâle»-Mitbegründer Roger Thiriet verlässt die Sendung nach zehn Jahren ebenfalls. «Wir müssen frische Idee haben», erklärte Vieli gegenüber der BaZ. Roger Thiriet und die Schauspieler hätten Hervorragendes geleistet, aber man brauche für die jüngeren Zuschauer neue Identifikationsfiguren. Im Gegensatz zu den drei abtretenden Schauspielern – laut Charlotte Heinimann wird einzig Rinalda Caduff weiterhin im «Café Bâle» zu sehen sein – zeigte sich Thiriet über die Trennung weder überrascht noch enttäuscht. Die Allcomm produziert die Sitcom im Auftrag der Basler Zeitung Medien. Die Zuschauerzahl pro Folge beträgt 200 000 bis 300 000, das Publikum ist im Schnitt 63 Jahre alt.