Die zehn besten Geschichten für ein Blogger-Magazin

Graubünden Ferien lässt Bloggerinnen und Blogger ein Reisemagazin schreiben. Aus rund 200 eingereichten Artikelideen sind die zehn Besten bestimmt worden. Noch diesen Monat beginnen die Recherchereisen in Graubünden.

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Was wollten Sie schon immer einmal in Graubünden erleben, um in Text und Bild darüber zu berichten? Mit dieser Frage hat sich Graubünden Ferien in diesem Frühjahr an Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum gewandt. Anlass dazu gab die Idee eines Reisemagazins, geschrieben von Autorinnen und Autoren, die üblicherweise online publizieren. Die Absicht, ihre Erlebnisse auf Papier zu drucken und damit einer Leserschaft die Gelegenheit zu geben, noch tiefer in die Geschichten einzutauchen, kam gut an.

Über 150 Bloggerinnen und Blogger haben sich als Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen für das Magazin beworben und insgesamt rund 200 Vorschläge unterbreitet. Zehn Ideen werden nun in die Tat umgesetzt. Jana Zieseniss vom deutschen Reiseblog «Sonne & Wolke» ist Ambassadorin des Projekts und ebenfalls mit einer Idee am Start: «Wir alle haben doch ein paar verrückte Reiseideen im Kopf. Dinge, die wir irgendwann im Leben gerne machen würden. Was, wenn irgendwann jetzt sein könnte?»

 

Über zehn Pässe und zu fünf Ureinwohnern

Diesen Monat startet die erste Recherchereise. Von Chur nach Chur – über zehn Pässe – geht der aussergewöhnliche Roadtrip, über den im Magazin zu lesen sein wird. Offen ist der Ausgang einer anderen Geschichte, denn «mit dem Zufall unterwegs» geht es durch Graubünden. «Hardcore Detox» wiederum ist das Ziel einer Reise ins absolute «Offline». Welches Bündner Dorf dazu besucht wird, wird noch nicht verraten. Auf das Dach der Ostalpen führt die Piz-Bernina-Hochtour. Geheimnisse und Schätze stehen im Zentrum zweier Geschichten um die Spezialität Capuns sowie ums Strahlen und Schürfen in den Bergen.

Aug in Aug mit den fünf ältesten Bündnern – Steinbock, Hirsch, Bartgeier, Gämse und Murmeltier – wird wohl ebenso ein Erlebnis wie die Winterolympiade «en famille». Bei dieser wagt eine Familie aus dem deutschen Flachland den Schneetest. Von vergessenen Skigebieten oder darüber, was aus ihnen geworden ist, erzählt eine andere Geschichte. Nicht zuletzt verspricht auch eine Reise mit der Kamera auf den Spuren des Architekten Peter Zumthor neue An- und Einsichten.

 

Viele Geschichten zu erzählen

Das Reisemagazin erscheint im November 2020 und wird unter anderem dem Magazin Transhelvetica beigelegt. Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, freut sich auf die Publikation: «Mit dem Blogger-Magazin verknüpfen wir die traditionelle und die moderne Medienwelt. Es zeigt auch, wie lebendig Print sein kann. Die Geschichten sind die Hauptsache. Solche haben wir reichlich zu erzählen.» Und mit konkreten Tipps zum Nacherleben schlage das Reisemagazin die Brücke von der Inspiration zum Angebot.