Schweiz Tourismus bringt Programm zur Rückgewinnung europäischer Touristen

Die Marketingorganisation Schweiz Tourismus plant eine Kampagne zur Rückgewinnung europäischer Touristen.

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Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Aktion «Win-back Europe» konzentriere sich auf die vier Quellenmärkte Deutschland, Benelux, Frankreich und Grossbritannien. Dies sei nötig, weil die Zahl der europäischen Übernachtungen in den Schweizer Berggebieten seit 2008 um 43 Prozent zurückgegangen sei, sagt Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus: «Die Aktion soll 2020 starten und mindestens zwei Jahre lang anhalten. Zu den Kosten für «Win-back Europe» sagt Nydegger: «Für die zwei Jahre rechnen wir mit 5,5 Millionen Franken.»
 
Nydegger erklärt im Gespräch mit der Handelszeitung, warum er für Schweiz Tourismus für die nächsten vier Jahre 240 Millionen Franken Bundesgelder fordert: «Seit 2015 ist im Ausland, insbesondere in Asien, eine hohe Teuerung eingetreten, und die Digitalisierung ist viel anspruchsvoller und damit aufwändiger geworden.» Würden die Bundesmittel gekürzt, müssten Aktivitäten abgebaut werden: «Im Falle einer Kürzung gegenüber dem Beschluss von vor vier Jahren wäre ein Programm wie ‹Win-back Europe› akut gefährdet, und wir müssten auch über Schliessungen von Niederlassungen im Ausland nachdenken.»