Ideen für haptische und nachhaltige Werbung: Marke(ding) zieht erfolgreiche Bilanz

Das neue Konzept der Schweizer Werbeartikelmesse Marke(ding), die am 13. März 2019 zum zweiten Mal in der Samsung Hall in Zürich stattfand, hat ihre Feuertaufe bestanden. Mit der Positionierung als Festival der haptischen Werbung ist es den Veranstaltern gelungen, einen für Aussteller und Besucher erfolgreichen Event durchzuführen.

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Botschaften begreifbar machen, mit Werbeartikeln haptische Erlebnisse bieten und bei den Empfängern damit Emotionen wecken, sind Ziele, die sich die Marke(ding) gesetzt hat. Mit knapp unter 100 Ausstellern und ca. 1'000 Besuchern hat der diesjährige Branchentreff und Impulsgeber die Erwartungen von Initiatoren und Trägeragenturen vollumfänglich erfüllt. Auch der verkehrsgünstig gelegene Standort, die Samsung Hall in Zürich, hat sich als Erfolgsfaktor erwiesen.

Interessantes Rahmenprogramm und spannende Diskussionen

Neben einer Vielzahl von trendigen Produkten und neuen Konzepten, die die Besucher an den Messeständen entdecken konnten, hat der Veranstalter auch ein spannendes Rahmenprogramm organisiert. So referierte Axel Liebetrau zum Thema: «Die neuen Spielregeln des Marketings: Digital + Haptic = Future»; Ivo Feller, Die Post, überzeugte das Publikum von der Wirkung des Briefes im Zeitalter von Instagramm & Co. und Christoph Meili befasste sich mit dem Thema: «Warum die Welt auch in Zukunft nicht nur digital ist.» Die Vertreter der sieben Träger-Agenturen diskutierten am Nachmittag gemeinsam den crossmedialen Einsatz vom Werbeartikeln im Zeitalter der digitalen Transformation.

Die Schweizer Branche braucht eine Plattform

«Die Veranstaltung erfüllt ganz klar ein Bedürfnis. Aussteller- und Besucherzahlen bestätigen, dass es in der Schweiz eine Plattform braucht, wo sich kreative Hersteller, Brands und Werbeartikelagenturen präsentieren und mit interessierten Kunden direkt in Kontakt treten können. Auch ein Marktvolumen von jährlich über 750 Millionen Franken für haptische Werbung rechtfertigt eine solche Messe in der Schweiz», sagt Michael Mätzener, Inhaber und Geschäftsführer, PromoFacts und Diewerbeartikel.

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Michael Mätzener, Inhaber und Geschäftsführer, PromoFacts und Diewerbeartikel.

 

Der zentrale Durchführungsort, die Übersichtlichkeit und der Fokus auf einen Messetag sind weitere Erfolgsfaktoren, mit denen die jährliche Veranstaltung punktet. Auf Besucherseite wird das breite Angebot, die vielen und ungewöhnlichen Ideen, die von den Ausstellern präsentiert wurden, geschätzt. Trendthemen der Messe sind Nachhaltigkeit und Personalisierung. Erfreulich sei auch, so Mätzener, dass sich an der diesjährigen Marke(ding) zahlreiche Schweizer Aussteller und -Marken beteiligen.

Fair, nachhaltig und personalisiert

«Im direkten Vergleich zu den zurückliegenden Jahren haben wir diesmal bereits vor der Messe so viele Anmeldungen von Kunden erhalten wie noch nie zuvor», so Marcel Spiess, CEO ComTeam – Cadolino. «Das ist für uns ein sehr grosser Erfolg.» Bei seinen Kunden stellt er fest, dass die Qualität der Artikel ein Auswahlkriterium ist, das immer wichtiger wird. Dies sei auch an der Messe spürbar. «Heute beschäftigen sich die Marketingverantwortlichen in den Unternehmen intensiver mit dem Thema. Werbeartikel werden in geringeren Mengen, dafür passend zur Zielgruppe und in höherer Qualität eingekauft.»

Laut Manfred Janek, Geschäftsführer von KW Open, suchten und fanden viele Fachbesucher an der Messe neue Produkte. Mit solchen Werbeartikeln hätten sie die Möglichkeit, bei ihren Kunden aufzufallen und positiv in Erinnerung zu bleiben. Wichtige Auswahlkritieren dabei: Qualität und Preis.

Spürbar sei auch, dass sich Kunden heute nicht nur für spezielle Produkte interessieren, sondern zunehmend eine Partnerschaft für die Umsetzung ihrer Konzepte suchen. Nachhaltigkeit ist bereits seit vielen Jahren ein Thema, das auch an der Marke(ding) im Fokus steht. Die Nachfrage steigt kontinuierlich. «Darauf reagieren auch die Aussteller, die in diesem Jahr mehr fair und nachhaltig produzierte Produkte präsentieren», weiss Janek. «Ob sich das grosse Interesse an der Messe auch bei der Anzahl Bestellungen manifestiert, wird sich jedoch erst später zeigen.»

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Nachhaltigkeit ist bei KW open schon seit vielen Jahren ein Thema. Geschäftsführer Manfred Janek und Julia Marte, Leiterin Vertriebsmarken, machen sich dafür stark.

 

Text und Fotos: Sabine Flachsmann