Ein zu geringes Budget ist der grösste Job-Bremser in der PR

News Aktuell hat gemeinsam mit Faktenkontor bei Schweizer Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, welches die grössten Bremser sind, die ihre Arbeit erschweren. 130 Kommunikatoren haben an der Umfrage teilgenommen. Die Resultate des Trendreports zeigen, dass fehlendes Budget Kommunikationsprofis am meisten ausbremst.

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Knapp die Hälfte der Befragten gibt laut Trendreport an, mit zu geringem Budget zu kämpfen (47 Prozent). Fast genauso ausgebremst werden die PR-Experten durch chronischen Zeitmangel (46 Prozent). Ein zu knappes Gut sind nicht zuletzt die Mitarbeiter. Unter Personalmangel klagen 31 Prozent der befragten Medienstellen und PR-Agenturen.

Beim Recruiting gibt es hingegen offensichtlich wenig Probleme: Trotz des Personalmangels stehen genügend Young-PR-Professionals zur Verfügung. So beklagen nur verschwindende zwei Prozent der Kommunikationsprofis einen fehlenden Nachwuchs. Am Gehalt scheitert es ebenso wenig: Nur zwei Prozent der PR-Schaffenden bemängeln einen zu geringen Lohn. Allerdings gehen die Meinungen von Agenturen und Pressestellen an dieser Stelle ein wenig auseinander: Bei den Unternehmenssprechern ärgert sich so gut wie keiner über zu wenig Gehalt (ein Prozent), bei den PR-Agenturen tun dies mehr (fünf Prozent).

Was PR-Profis am Durchstarten hindert - die zehn grössten Bremser im Job

  1. Zu geringes Budget: 47 Prozent
  2. Zu wenig Zeit: 46 Prozent
  3. Zu wenige Mitarbeiter: 31 Prozent
  4. Allgemeines Misstrauen gegenüber Informationsangeboten: 18 Prozent
  5. Unzureichende technische Ausstattung: 12 Prozent
  6. Schwarze Schafe, die der Branche schaden: 16 Prozent
  7. Mangelnde Medienkompetenz der Nutzer: 11 Prozent
  8. Gesetzliche Rahmenbedingungen: 9 Prozent
  9. Zu wenig Nachwuchs: 2 Prozent
  10. Mangelnde Verdienstmöglichkeiten: 2 Prozent