Rod-Start-up-Studie 2019: Bekannt und beliebt ist, wer gut und eigenständig kommuniziert

Eine repräsentative Studie, die Rod Kommunikation in Zusammenarbeit mit Marketagent erhob, untersucht erstmals, wie 50 wichtige Schweizer Start-ups bei den Kundinnen und Kunden ankommen. Die drei bekanntesten Schweizer Start-ups sind: Amorana, Farmy und Doppelleu/Chopfab.

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Ranglisten in Sachen Start-ups gibt es unzählige; die Innovativsten, die Disruptivsten, die Angesagtesten oder die Revolutionärsten. Aber wer sind unter den Konsumentinnen und Konsumenten eigentlich die bekanntesten Jungunternehmen? Und wer die beliebtesten?

Rod Kommunikation ist dieser Frage nachgegangen und hat in Zusammenarbeit mit Marketagent die erste repräsentative Studie zum Thema durchgeführt. Das Resultat: Auf den drei Podestplätzen stehen Start-ups, welche die drei Grundbedürfnisse der Menschen bedienen: Essen, Trinken und die Liebe. Das mag zwar mitunter dem Umstand geschuldet sein, dass die drei Start-ups aufgrund ihrer Produkte per se schon ein breites Publikum erreichen. Die Unternehmen haben aber auch mit unterschiedlichen Strategien um kollektive Aufmerksamkeit gebuhlt – und das offenbar mit Erfolg. Oder wie erklären sich die CEOs und Co-Founders ihre Top-Platzierungen in der Rod-Start-up-Studie 2019?

Alan Frei, Amorana: «Wir haben uns von Anfang an nicht versteckt und sind dazu gestanden, dass wir Sex-Toys verkaufen. Das erlaubte uns, am Anfang viele ungewöhnliche Mediengeschichten zu realisieren. Heute sind Sponsored Content und Fernsehwerbung eine wichtige Massnahme für uns, auch wenn wir da aufgrund unserer Produkte eine ganze Reihe an Auflagen erfüllen müssen.»

Roman Hartmann, Farmy: «Wir freuen uns darüber, dass Farmy als sympathischstes und nachhaltigstes Schweizer Start-up wahrgenommen wird! Ein wesentlicher Faktor unseres Erfolgs ist, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau auswerten und unsere Produkte und Auftritte daran ausrichten. In der Kommunikation stellen wir unsere Produzenten stark in den Vordergrund.»

Philip Bucher, Doppelleu/Chopfab: «Als Bierbrauer haben wir von Anfang an konsequent auf Spezialitäten gesetzt. Diese via Kommunikation unter die Leute zu bringen, ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht so einfach. Wir haben Tausende von Degustationen gemacht und die Mund-zu-Mund-Propaganda war sicher wichtig, um die Bekanntheit zu erreichen, die wir heute geniessen. Das erlaubt uns, inzwischen auch an grossen Festivals aufzutreten.»

Ein innovatives Produkt, einfache Bezugsquellen und eine gute Kommunikation mit dem Markt scheint also eine wichtige Rezeptur für den Firmenerfolg zu sein. Das mag wenig überraschen, ist aber gerade für Start-ups ein entscheidender Faktor. Setzt man nämlich die Bekanntheitswerte der Jungunternehmen in Beziehung zu den Aussagen hinsichtlich der Nutzungsbereitschaft der potenziellen Kundschaft, so ist eine Erkenntnis besonders augenfällig: Die allermeisten der untersuchten Start-ups scheinen tatsächlich über ein Produkt zu verfügen, das im Markt auf grosses Interesse stiesse – würde man es denn kennen. Darin liegt grosses Potenzial, das sich mit cleveren Kommunikationsstrategien nutzen liesse.