iProspect: Studie über Mobile Marketingstrategien

iProspect veröffentlicht die Studie «2012 Mobile Landscape: Western Europe». Die Studie zeigt die wesentlichen Trends in der Verbreitung und Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs sowie Prioritäten in Bezug auf die werbliche Nutzung.

Die Daten vermitteln laut Mitteilung eine Grundlage für Mobile Strategien, deren Durchführung und Optimierung durch Integration von Suchmaschinen-Marketing, Display Einsatz und standortgebundenen Diensten. In Zusammenarbeit mit TNS Global hat iProspect den Markt der mobilen und vernetzten Endgeräte in Deutschland, Spanien, Niederlande, Schweden und UK untersucht.

«Der mobile Markt in Europa, dem nahen Osten und Afrika (EMEA) ist riesig», sagt Ian Carrington, Director of Mobile, Google EMEA. «In den letzten 12 Monaten haben wir ein Stadium erreicht, in dem Werbungtreibende verstanden haben, dass sie ihre Mobile-Strategie aufbauen und integrieren müssen. Es ist aber noch ein weiter Weg zu gehen. Unternehmen müssen ihre Websites erst auf die mobilen Anforderungen ausrichten und ansprechende mobile Formate schaffen. Darüber hinaus müssen sie den Einfluss von Mobile umfassend verstehen, der die User auf Webshops lenkt und dort zu einer Kaufentscheidung führt, nachdem die Produkte mithilfe des Mobiltelefons verglichen wurden. Die Zeiten, in denen man über den Wert von Mobile diskutierte, sind endgültig vorbei. Werbungtreibende wissen heute zweifelsohne, dass das mobile Netz die nächste Generation des Internets ist.»

Die Kernaussagen der Studie sind:
 

Ursprünglich als «third screen» (nach Fernseher und PC) bezeichnet, werden mobile Endgeräte für viele Nutzer schnell zum «first screen». In vielen Märkten hat die Durchdringung mit mobilen Endgeräten die kritische Masse erreicht. 2011 gab es 835 Millionen Smartphone-Nutzer und 5,6 Milliarden Mobiltelefon-Nutzer.

Unternehmen mit einer starken mobilen Präsenz haben entscheidende Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren nicht-mobilen Konkurrenten. 61 Prozent der Kunden, die eine Website aufsuchen, die nicht auf mobile Anforderungen ausgerichtet ist, gehen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die Website eines Wettbewerbers.

Für Verbraucher ist das Smartphone erste Wahl, wenn sie persönliche Aufgaben während der Arbeitszeit erledigen – das bedeutet, dass Marken eine höhere mobile «Sendezeit» haben, als ursprünglich angenommen. 64 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass sie «ständig mit dem Internet verbunden» sind.

Im Vergleich zu PCs weist Mobile für alle Werbeformate höhere Involvierungs- und Konvertierungsraten auf. Etwa vier von zehn Verbrauchern, die einen normalen Link anklickten, kauften aufgrund dieses Klicks in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung über ihr Smartphone.

IlTablet-Markt ist geprägt von einer wachsenden und stark engagierten Zielgruppe. Besitzer von Tablet-PCs erwarten, dass sie 33 bis 52 Prozent mehr Zeit mit ihren Tablet-PCs verbringen. Zehn bis 21 Prozent der Nicht-Besitzer erwarten, dass sie im kommenden Jahr Zeit für die Tablet-Nutzung aufbringen werden, woraus sich auf eine Kaufabsicht schliessen lässt.

Die Studie soll Verantwortlichen im Digitalen Marketing helfen zu verstehen, wie Konsumenten Mobile nutzen und wie daraus intelligente Mobile Entscheidungen ableitbar sind. «Der Bedarf unserer Kunden sehr nahe an den Aktivitäten der Konsumenten zu sein – ganz gleich zu welcher Zeit oder an welchem Ort – war Ausgangspunkt des EBooks und der marktspezifischen Untersuchungen, die ihm zugrunde liegen» sagt Misty Locke, Global Chief Marketing & Performance Officer bei iProspect. «Mit einer mobilen Marktdurchdringung in Westeuropa von über 50 Prozent, wollten wir konkrete lokale Erkenntnisse zur Verfügung stellen, die gepaart mit praktischen Anwendungen für jede Marke eine solide Mobile- Strategie gewährleisten, um eine stärkere Bindung zu ihren mobilen Konsumenten herzustellen.»

Diese Studie wurde in Zusammenarbeit mit TNS Nipo durchgeführt und stellt eine Analyse bestehender Forschungsergebnisse sowie primär-statistischer Erhebungen dar. Die Untersuchungen Digital Life (basierend auf Interviews mit mehr als 72'000 Personen in 60 Ländern) und Mobile Life (basierend auf 34'000 Befragungen von Mobile-Nutzern in über 43 Ländern) bildeten die Basis für weitergehende Analysen. iProspect führte hierzu Online-Befragungen von mehr als 2600 Personen in Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Schweden und UK durch. Alle Befragten waren Smartphone-User, die das mobile Internet nutzen und zwischen 16 und 60 Jahre alt sind. Die Studie kann im PDF-Format heruntergeladendiventare
 

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