«Werber dürfen sich nach wie vor nicht zu wichtig nehmen»

Oliver Kirschbaum, Geschäftsführer und Partner der Basler Agentur Eyeloveyou, stellt sich unseren «13 Fragen».

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1. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?

Love.

2. Hat das klassische Agentur-Modell langfristig eine Zukunft?

Ja klar, wieso nicht? Werber dürfen sich nach wie vor nicht zu wichtig nehmen.

3. Fallen Sie auf Werbung herein?

Nein, nie. Aber ich lasse mich gerne von ihr überraschen.

4. Schon mal überlegt, die Werbebranche zu verlassen?

Ja, fast täglich. Und den Gedanken immer sofort wieder verworfen.

5 . Wofür würden Sie unter keinen Umständen werben?

Alles rechts aussen.

6. Wieso entsprechen Sie nicht den gängigen Klischees eines Werbers?

Ich trinke keinen Kaffee. Der Rest stimmt.

7. Welche Rolle spielen Awards in der Werbebranche?

Für uns keine.

8. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?

Chuck Norris.

9. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?

Unser Texter ist 61.

10. Nennen Sie uns eine Kampagne, die Ihnen in letzter Zeit positiv aufgefallen ist – aber nicht von Ihnen stammt.

Die Swiss-Life-Wendesätze.

11. Mit welchem Filmtitel lässt sich Ihre bisherige Karriere am besten beschreiben?

«The Meaning of Life».

12. Wie wissen Sie bei einer Idee, dass sie gut ist?

Dieses spezielle Gefühl, wenn das Team schon bei der Ideenskizze freudig grinst.

13. Die beste Schweizer Kampagne aller Zeiten?

Die Neutralität.

Oliver Kirschbaum führt zusammen mit seinen beiden Geschäftspartnern Rafael Dietschy und Stevie Fiedler die Werbeagentur Eyeloveyou in Basel. Zum Portfolio der 10-köpfigen Agentur gehören Kunden wie Caffè Spettacolo (Valora), die Hochschule für Technik FHNW, das Allianz Cinema, Roche oder das Sinfonieorchester Basel. Eyeloveyou.ch

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