«GaultMillau» löst das «Al Dente»-Magazin ab

Nach 20 Jahren «Al Dente» erhält die Beilage der Schweizer Illustrierten einen neuen Namen. Ringier Axel Springer Schweiz fährt eine One-Brand-Strategie und bündelt unter dem Titel «GaultMillau» diverse Aktivitäten. Am Freitag erscheint die erste Ausgabe.

Al Dente erschien am 3. Juni 2002 zum ersten Mal, zusammen mit der Svizzera Illustrata. Das Geniesser-Magazin war eine gedruckte Ergänzung zur Koch-Show «Al Dente» mit Sven Epiney. In seinem 20. Erscheinungsjahr wird das Magazin jetzt in die GaultMillau-Welt integriert und erscheint am Freitag zum ersten Mal unter dem neuen Titel GaultMillau, wie Ringier Axel Springer in einer Mitteilung schreibt.

«Wir wollen alle unsere Aktivitäten zum Thema unter einem Label bündeln. Den gelben Guide. Den sehr erfolgreichen GaultMillau-Channel. Den wöchentlichen Newsletter. Unsere Auftritte auf Social Media», erklärt Urs Heller, GaultMillau-Chef. «Wir wechseln bei Al Dente aber nur den Namen, nicht das inhaltliche Konzept.»

Vieles bleibt beim Alten

Das inhaltliche Konzept soll unangetastet bleiben und liefere weiterhin Geschichten und Interviews aus allen Regionen zum Thema Essen und Geniessen, die besten Beizen und Restaurants, Produzentengeschichten und die Rezepte von Betty Bossi, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Auch das Redaktionsteam bleibt unverändert: Im Lead ist GaultMillau-Chef Urs Heller, Isabel Notari ist Redaktionsleiterin. Die Autorinnen und Autoren des GaultMillau-Channels schreiben auch für die gedruckte Ausgabe. Die Zusammenarbeit mit Betty Bossi bleibe ebenfalls bestehen, und das GaultMillau-Magazin erscheint weiterhin viermal jährlich als Extraheft der Svizzera Illustrata.

Altri articoli sull'argomento