Gruner + Jahr: Nach Medienkrise wieder auf Kurs – Ausbau in Indien

Der europäische Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr hat im letzten Jahr höhere Papierpreise sowie die Konjunkturkrise in Spanien zu spüren bekommen. Zwar legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von 2.26 Milliarden. auf 2.29 Milliarden Euro zu, der Gewinn hielt aber nicht Schritt.

So sank das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT auf 233 Millionen Euro. Im Vorjahr lag das EBIT noch bei 260 Millionen. Dies teilte der Verlag gemäss SDA am Donnerstag in Hamburg mit. Das Ergebnis sei auch von Investitionen in die digitale Strategie sowie der Einführung neuer Titel im In- und Ausland belastet worden. Es blieb ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau von 160 Mio. Euro.

Im Ausland hat der Verlag neben China auch Indien in seinen Fokus gerückt. Mehrheitlich beteiligt er sich dortan einem der führenden Digitalvermarkter, Networkplay Media. Der Einstieg in den nach Verlagsangaben «strategischen Wachstumsmarkt» war mit der Mehrheitsübernahme des Verlagshauses Maxposure im August 2011 gelungen. In Spanien wurde ein rückläufiges Ergebnis verzeichnet. Mit dem Deutschland-Geschäft zeigte sich Konzernchef Bernd Buchholz nach der Medienkrise sehr zufrieden. Die Anzeigen- und Vertriebserlöse hätten leicht um 1.7 Prozent zugelegt.
 

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