Deutsche Zeitschriften mit Anzeigenplus

In deutschen Zeitschriften wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 4,93 Prozent mehr Anzeigen als im Vorjahreszeitraum geschaltet.

In deutschen Zeitschriften wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 4,93 Prozent mehr Anzeigen als im Vorjahreszeitraum geschaltet. Das hat der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger bekannt gegeben. Im ersten Quartal 2006 hatte das Wachstum noch 3,3 Prozent betragen. Insgesamt wurden in Publikumszeitschriften von Januar bis Juni 111’463 Anzeigenseiten gebucht. Von 28 erfassten Segmenten verbuchen 18 ein Plus, darunter vor allem die anzeigenstarken Segmente wie aktuelle Zeitschriften und Magazine (+11,3 Prozent). Die Programmzeitschriften gehören ebenfalls zu den Gewinnern und legten um 14,9 Prozent zu. Mehr Anzeigen geschaltet wurden auch in den wöchentlichen (+4,3), 14-täglichen (+3,7) und monatlichen Frauenzeitschriften (+13,3 Prozent). Ebenfalls zugelegt hat die Motorpresse (+5,5), Sportmagazine (+7,3) und die Wirtschaftspresse (+5,8 Prozent).  Zu den Verlierern gehören hingegen die Lifestylemagazine (-1,9), Audio-, Video- und Fotozeitschriften (-2,9) und Zeitschriften für IT- und Telekommunikation (-5,1 Prozent). Am meisten Anzeigen verkaufte im ersten Halbjahr 2006 der Stern (+6,6), gefolgt von Focus (+0,6) und Spiegel (-0,8 Prozent).
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