Anja Jardine von der Neuen Zürcher Zeitung erhält den Hugo-Junkers-Preis

Der Luftfahrt-Presse-Club würdigt jedes Jahr herausragende journalistische Beiträge zur Luft- und Raumfahrt. Die diesjährige Auszeichnung geht an NZZ-Reporterin Anja Jardine.

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Der Luftfahrt-Presse-Club (LPC) Deutschland ehrt Anja Jardine für ihre Arbeit «Flug ins Nichts» zum Flug MH370, erschienen am 3. März dieses Jahres in der Neuen Zürcher Zeitung. Darin schildert sie die drei Jahre seit dem Verschwinden der Boeing 777 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking am Schicksal von Ghyslain Wattrelos, dessen Frau und zwei Kinder an Bord der Maschine waren.

Anja Jardine arbeitet seit 2005 für die NZZ. Von 2005 bis Februar 2016 war sie Redakteurin beim «NZZ Folio» mit Schwerpunkt auf Reportagen und Portraits zu gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Themen. Seit August 2016 ist sie als Autorin und Reporterin für alle Ressorts der «Neuen Zürcher Zeitung» tätig. Ihre Arbeit wurde wiederholt ausgezeichnet. In diesem Jahr gewann sie bereits den Zürcher Journalistenpreis.

Der nach dem Deutschen Luftfahrtpionier benannte Hugo-Junkers-Preis wird seit 21 Jahren vom Luftfahrt-Presse-Club ausgeschrieben und würdigt herausragende journalistische Arbeiten über die Luft- und Raumfahrt. Der Journalistenpreis wird von Bernd Junkers, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und dem LPC getragen und ist mit 10’000 Euro dotiert. Anja Jardine teilt sich den Preis mit einem Reporter-Team des «Hamburger Abendblatts», das für eine Reportage aus dem Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder ausgezeichnet wird.

Die Verleihung des Hugo-Junkers-Preises fand im Rahmen der Jahrestagung des Luftfahrt-Presse-Clubs am Samstag, 18. November 2017, in München statt.

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