Sandra Lehner, leader di pensiero di MK: Video verticali

Von 16:9 zu 9:16 – Die Breitbild-Ära geht zu Ende Ende der 90er Jahre kamen die ersten 16:9 Widescreen-Fernseher auf den Markt und lösten die alten Röhrengeräte im 4:3-Format ab. Breitbildformate haben daraufhin selbst das YouTube-Zeitalter dominiert. Doch mit der steigenden Nutzung von Smartphones und den darauf optimierten Newsfeeds des Social Web, erobert jetzt ein weiteres Bildschirm-Format die Screens: […]

Von 16:9 zu 9:16 – Die Breitbild-Ära geht zu Ende

Ende der 90er Jahre kamen die ersten 16:9 Widescreen-Fernseher auf den Markt und lösten die alten Röhrengeräte im 4:3-Format ab. Breitbildformate haben daraufhin selbst das YouTube-Zeitalter dominiert. Doch mit der steigenden Nutzung von Smartphones und den darauf optimierten Newsfeeds des Social Web, erobert jetzt ein weiteres Bildschirm-Format die Screens: Vertikale Videos.

Marketingbranche sollte aufspringen

Vertikale Videos sind eigentlich gar nicht mehr ganz so neu. Snapchat hat bereits 2013 sein Stories Feature gelauncht, was Facebook dann 2016/2017 für Instagram, WhatsApp und Facebook Messenger geklont hat. Dieses Jahr kam dann noch der Launch von IGTV, Instagrams Vertikaler Videoplattform, hinzu sowie der Launch von vertikalen Ads auf YouTube. Für mich bedeutet das, dass 2019 der Vertikale Videos-Trend auch in der Marketingbranche nicht mehr ignoriert werden kann.

Nutzerverhalten hat sich geändert

Die Gegner des vertikalen Videoformats argumentieren zwar, dass es nicht zu den seit Jahrtausenden angeeigneten Sehgewohnheiten des Menschen passt. Wir sehen horizontal, unser Gesichtsfeld ist in der Breite grösser als in der Höhe. Allerdings hat sich seit der Einführung des iPhones 2007 und der damit einhergehenden Popularität der Smartphones unser Nutzerverhalten stark verändert. 96 Prozent unseres Smartphone-Konsums findet vertikal statt.Wir scrollen durch unsere Social Media Feeds, wir lesen einen Artikel auf einer Nachrichtenplattform oder nutzen die ursprünglichste aller Funktionen: telefonieren – alles vertikal. Und da auch unser Videokonsum zunehmend auf Mobilgeräten stattfindet, macht es nur Sinn die Videos unserem Smartphone-Nutzungsverhalten ebenfalls anzupassen. Denn jedes Mal das Smartphone um 90 Grad drehen zu müssen, um das Video im Querformat anzusehen, ist einfach unpraktisch. Und in unserer heutigen schnelllebigen Zeit wird der Benutzerfreundlichkeit ein hoher Stellenwert zugerechnet.

Höhere Reichweite bei vertikalem Videoformat

Argumente, die  ausserdem für das vertikale Videoformat sprechen, sind insbesondere die immer mehr ansteigenden Userzahlen sowie die Engagement Rate von Stories auf Social Media (Hier ein Beispiel) und die Tatsache, dass sie mehr Platz im Newsfeed der Timelines einnehmen und dadurch in der Regel eine höhere Reichweite erzielen. Hinzu kommt, dass sie im Fullscreen Format abgespielt werden, damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User wegklickt geringer und im Zeitalter von „people-led storytelling“ wirkt es auch authentischer und immersiver wenn wir den menschlichen Körper einer Person komplett sehen.Daher verwundert es auch nicht, dass vertikale Videos laut des MOVR Mobile Overview Reports  eine neunfach-höhere Abschlussrate haben, d.h. dass die User das Video bis zum Ende anschauen.

Wichtig: Welche Plattform will ich bedienen?

Man muss sich allerdings schon bei der Produktion des Contents bewusst sein, für welche Plattform man den Content kreiert und produziert. Wenn es ins Fernsehen oder auf YouTube soll, dann 16:9. Wenn es für IGTV, Stories oder Snapchat Discover gemacht ist, dann 9:16. Ein Video, das im Querformat gefilmt wurde, umzuschneiden für die vertikale Nutzung funktioniert in der Regel nicht besonders gut.

Zielgruppe Generation Z

 Vor allem Marken, die eine junge Zielgruppe erreichen wollen, sollten sich 2019 intensiv mit vertikalem Content auseinandersetzen. Denn gerade Generation Z bewegt sich primär auf den mobile-first Plattformen: Instagram, WhatsApp und Snapchat und bevorzugt das vertikale Stories-Format gegenüber  16:9 oder 1:1 Newsfeed-Content.Mehr Infos über die Vordenker!

Sandra Lehner, Frequenza / Neoviso

Sandra Lehner è una pioniera dello storytelling digitale. A Londra ha lavorato come Digital Producer per diversi canali originali di YouTube (tra cui Food Tube di Jamie Oliver) e come Social Media Producer per alcuni dei più grandi marchi televisivi come "Downton Abbey" (NBCU) e "Sherlock" (BBC). Come responsabile delle acquisizioni di contenuti per l'area EMEA di Frequency, ora si occupa di portare contenuti digitali ai canali televisivi a pagamento di Liberty Global. Nell'ambito dell'insegnamento, porta una grande esperienza nelle tecniche di storytelling digitale ed esempi internazionali come relatrice per Neoviso e si è concentrata sullo storytelling per la Gen Z da quando ha visto i formati ispiratori e ambiziosi di studios Gen Z come AwesomenessTV e ZoominTV a Digital Fronts. Tiene un blog su questi argomenti ed è un contatto ricercato per vari media.

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