Sistemi di distribuzione messi alla prova

„Viele Mitglieder machen nicht nur Franchising, sondern organisieren ihren Vertrieb auch via eigene Vertriebsgesellschaften, via Internet, Agenturen oder einem Lizenzsystem“, erklärte Reto Zumbühl, Präsident des Schweizer Franchise Verbandes, bei der Begrüssung der Teilnehmer am Fachevent „Distribution 2.0“ am 15. November im Hotel Sheraton in Zürich. „Wir sehen uns deshalb auch als Vertriebs-Verband“, so Zumbühl, der […]

„Viele Mitglieder machen nicht nur Franchising, sondern organisieren ihren Vertrieb auch via eigene Vertriebsgesellschaften, via Internet, Agenturen oder einem Lizenzsystem“, erklärte Reto Zumbühl, Präsident des Schweizer Franchise Verbandes, bei der Begrüssung der Teilnehmer am Fachevent „Distribution 2.0“ am 15. November im Hotel Sheraton in Zürich. „Wir sehen uns deshalb auch als Vertriebs-Verband“, so Zumbühl, der Geschäftsführer der ParaMediForm AG ist.

Uno sguardo al futuro

Mit dem beiden Haupt-Referenten wolle man einen Blick in die Zukunft des Vertriebs werfen, erklärte Verbands-Geschäftsführer Dr. Christoph Wildhaber den Titel des Fachevents „Distribution 2.0“. Viele Unternehmen müssten sich heute fragen, welche Vertriebsformen in Zukunft noch funktionieren würden.

Fünf Erfolgsfaktoren

Franz Julen, Verwaltungsrats-Präsident der Valora Holding AG, fasste seine Erfahrungen als ehemaliger CEO von Intersport und von Völkl in fünf Erfolgsfaktoren zusammen. Das Fundament ist für ihn eine klare, unmissverständliche Strategie. Darauf basierend muss als zweites das Business Model entwickelt werden. An dritter Stelle stehen die Menschen, mit denen der Vertrieb realisiert werden soll.

Tiefe Franchise-Gebühren

Viertens ist für Julen die Realisation von „quick wins“wichtig. Und fünftens geht es um gute Partnerschaften. Dabei sei es im Franchising wichtig, die Franchise-Gebühren nicht hoch anzusetzen, das sei demotivierend für die Franchise-Nehmer. Sein Rat an Franchise-Geber: Die Gebühren tief ansetzen und das Geld mit dem Produkt machen.

Zukunftstauglich umsetzen

Die fünf Faktoren sind für Franz Julen die Basis. Die Umsetzung müsse aber immer aktuell und zukunftstauglich sein. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist für Julen deshalb die Digitalisierung mit E-Commerce, click-and-collect, Omni-/Multi-Channel, Analytics, CRM und digitale Services. Wer bestehen wolle, müsse agil, innovativ, dynamisch, schnell, pragmatisch und digital sein sowie einfache und pragmatische Konzepte realisieren können.

Mensch oder Roboter

Im zweiten Hauptreferat sprach Karin Frick über die Frage „wie kaufen wir in Zukunft ein?“. Frick beschäftigt sich intensiv mit dieser Frage als Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts. Anschliessend konnten die Teilnehmenden zwei aus fünf verschiedenen Workshops besuchen zu den Themen Mensch oder Roboter, Reputation, Vertriebsmodelle, Verhandeln und Finanzierung.Julen Frick Wildhaber DSC_6675_cr

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