La Madone Sixtine dans le bâtiment préfabriqué

In Dresden ist die Kunst zu Hause: Zur festlichen Wiedereröffnung des Semperbaus am Zwinger entwickelte Scholz & Friends eine Kampagne, welche die liebevolle Beziehung der Dresdner zu den Meisterwerken ihrer Sammlungen in den Fokus rückt. Dazu bringt die Agentur einige der grössten Kunstwerke der Stadt in die Wohnungen ganz normaler Dresdnerinnen und Dresdner.

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Die Dresdner haben ein besonderes Verhältnis zu «ihrer» Kunst. Die «Sixtinische Madonna» und die «Schlummernde Venus» sind für die Identität der Menschen in Dresden mindestens so wichtig, wie die Frauenkirche oder der Zwinger. Aber was passiert eigentlich mit den weltberühmten Gemälden, wenn das Museum wegen Renovierung geschlossen wird und die Bauarbeiter mit Presslufthämmern anrücken? Was wäre, wenn sie nicht gut verpackt und bewacht ins Depot wanderten, sondern in die Wohnungen der Menschen?

Für die Eröffnungskampagne der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 in Dresden hat Scholz & Friends einige der wertvollsten Gemälde der Welt bei Dresdnerinnen und Dresdnern an die Wand gehängt – mit etwas digitaler Hilfe. Während die Originale geschützt verwahrt blieben, nutzte die Agentur Reproduktionen.

Doreen Scherfke, Marketingleitung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: «Kunst steht nie für sich allein, Kunst braucht immer die Verbindung zum Menschen. Deshalb stellen wir in unserer Wiedereröffnungskampagne die besondere Beziehung der Dresdnerinnen und Dresdner zu «ihrer» Kunst in den Mittelpunkt der Kommunikation.» 

Peter Rigaud fotografierte die Motive in privaten Räumen von Menschen, die sich der Gemäldegalerie eng verbunden fühlen. Zu sehen sind also echte Dresdner Wohnungen statt inszenierter Sets.

Die Kampagne läuft während der vollständigen Schliessung des Semperbaus für die Renovierung. Zu sehen sind die Motive in fünf deutschen Städten als OOH-Plakate, ausserdem wurden Print-Anzeigen in Touristik- und Kunstmagazinen geschaltet. Online werden die Motive auf den Social Media Kanälen der Staatlichen Kunstsammlungen veröffentlicht sowie als Banner auf Online-Kunstmagazinen geschaltet. 

Zur Wiedereröffnung am 28. Februar 2020 hängen die Bilder wieder dort, wo sie seit 1855 hingehören: In der Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau in Dresden.
 

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