Dépendance au jeu dans les paris sportifs : avec Köbi Kuhn dans les stades de football suisses

16 Deutschschweizer Kantone haben am Wochenende eine Kampagne zur Sensibilisierung für Spielsucht bei Sportwetten lanciert. Im Fokus steht der Fussball, wo am meisten gewettet wird. Mit Köbi Kuhn und der Unterstützung diverser Fussballclubs wird ein breites Publikum für die Gefahren eines problematischen Wettverhaltens sensibilisiert.

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Emotionen, Nervenkitzel, Leidenschaft. Der Fussball zieht sowohl als Sport wie auch als Wettangebot viele Menschen in seinen Bann. Zahlen zeigen, dass gerade Grossereignisse wie die Fussball-WM viele neue Zocker zu den Wettangeboten locken. Der Umsatz des Sportwettenmarktes wächst. Die Kehrseite: Manche Spieler verlieren die Kontrolle über ihr Wettverhalten, häufen Spielschulden an und leiden an körperlichen oder psychischen Beschwerden. Auch die Beziehungen zu Familie und Freunden oder das Berufsleben können aus dem Gleichgewicht geraten.

Die am Wochenende von Sos-spielsucht.ch lancierte Sensibilisierungskampagne macht auf Risiken eines problematischen Verhaltens bei Sportwetten aufmerksam. Sie spricht gezielt ein fussballaffines Publikum an – die Sportart, wo am meisten gewettet wird. Mit Köbi Kuhn konnte dafür eine bekannte Persönlichkeit als Fussballbotschafter gewonnen werden. Ein mit ihm produzierter Videoclip thematisiert im Zusammenspiel mit der Geschichte eines Betroffenen die Probleme, wenn das Wettfieber überhandnimmt.

Dank des Engagements von sechs Deutschschweizer Super League-Clubs (FC Basel, FC Luzern, FC Thun, FC St. Gallen, GC Zürich, FC Zürich) lief respektive läuft der Clip am vergangenen beziehungsweise nächsten Wochenende einmalig in Schweizer Fussballstadien. Und ab sofort bei Liveübertragungen im Fernsehen und Onlinebereich. Auf Sos-spielsucht.ch wurde zudem die eindrückliche Geschichte des ehemaligen Betroffenen André (36) als Videoportrait aufgeschaltet. Die Kampagne ist Teil des Programms zur Glücksspielsuchtprävention, welches Sucht Schweiz und die Perspektive Thurgau im Auftrag von 16 Deutschschweizer Kantonen (AG, BE, BL, BS, LU, NW, OW, SO, UR, ZG, AI, AR, GL, GR, SG, TG) durchführt. Konzipiert und umgesetzt wird die Kampagne von Feinheit. Für die Videoproduktion zeichnet GetSomePopcorn verantwortlich.

Verantwortlich bei Spielen ohne Sucht: Nadia Rimann (Projektleiterin, Sucht Schweiz); Livia Staub (Projektleiterin, Perspektive Thurgau). Responsable de la finesse : Simon Hugi (Projektleitung und Konzept); Peter Haberstich (Konzept); Patrik Schmid (Online Marketing); Hannes Schwarz (Webkonzept); Vanessa Schefer (Frontend); Wesllen Gschwind (Webdesign). Verantwortlich bei GetSomePopcorn: Dominik Bauer (Regie & Produktion); Raphael Fischler (Kamera & Schnitt); Jean-Christoph Dupasquier (Kamera & Licht).

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