NZZ réduit le nombre de liasses de l'édition imprimée

Die Printausgabe der Neuen Zürcher Zeitung umfasst seit Samstag weniger Bünde als bisher. Von Montag bis Freitag sind es zwei statt vier, am Samstag drei statt fünf. Mit dieser Massnahme will sich die NZZ noch konsequenter auf aktuelle Bedürfnisse der Leserschaft ausrichten.

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32 Seiten von Montag bis Freitag und 60 Seiten am Samstag. Das sind die Umfänge der NZZ-Printausgaben seit Samstag. Die Seitenzahl entspricht dem, was seit dem Lockdown im März dieses Jahres die Regel war, wie ein Blick ins NZZ-Archiv zeigt. Vorher waren es regelmässig auch einige Seiten mehr.

«Dieser Schritt ist, das kann ich offen sagen, auch eine Sparmassnahme», sagte NZZ-Chefredaktor Eric Gujer gegenüber Persoenlich.com. Das Projekt zur Straffung der Printausgaben wurde vor rund einem Jahr, also noch vor der Coronakrise, gestartet. Die Pandemie hat dessen Umsetzung laut Gujer aber beschleunigt.

 

Bekenntnis zur Printausgabe

Die gedruckte Werbung ging bei der NZZ wie bei allen anderen Zeitungen stark zurück. Die Zeitung hatte während des Lockdowns generell weniger Inhalte. Auch die Möglichkeit, die gedruckte Zeitung ganz zu streichen, sei zur Debatte gestanden.

Die gedruckte Tageszeitung bleibe aber auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Angebotes, schreibt Gujer in einem Beitrag in der Samstagausgabe der NZZ. Während der kontinuierliche Nachrichtenstrom heute primär über Online-Medien fliesse, stellten Zeitung und E-Paper ein sorgfältig kuratiertes Angebot dar, das in der täglichen Informationsflut durch bewusste Auswahl Orientierung schaffe.

Die gedruckte Zeitung sei klar strukturiert und übersichtlich. Sie bietet das Wichtigste der letzten 24 Stunden, zusätzlich Hintergrund, Analyse und Einordnung. Um den Seitenumfang zu reduzieren wurden unter anderem TV-Programm und Wetter kompakter gestaltet. Es erscheinen zudem weniger Eigeninserate und die Börsenkurse wurden neu strukturiert.

 

Ausbau in Bern und in China

Das Korrespondentennetz im In- und Ausland will die NZZ leicht ausbauen. Eine zusätzliche Korrespondentenstelle schafft die NZZ in China. Das Bundeshausbüro in Bern wird verstärkt – für Informationen aus erster Hand von allen Schauplätzen, die wichtig sind, so Gujer. (SDA)

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