«Intellektuelles Schwarzbrot»

Martin Paff, Verlagsleiter von Cicero, über Anzeigenstrassen und (fehlende) Schweizer Kunden.WW Herr Paff, in der 148-seitigen Erstausgabe finden sich satte 46 Anzeigenseiten.

Martin Paff, Verlagsleiter von Cicero, über Anzeigenstrassen und (fehlende) Schweizer Kunden.WW Herr Paff, in der 148-seitigen Erstausgabe finden sich satte 46 Anzeigenseiten.Martin Paff, Verlagsleiter von Cicero, über Anzeigenstrassen und (fehlende) Schweizer Kunden.WW Herr Paff, in der 148-seitigen Erstausgabe finden sich satte 46 Anzeigenseiten. Wie viele sind bezahlt?
Martin Paff Rund 40, wobei wir auf den regulären Preis von 9900 Euro bis Juni noch einen Einführungsrabatt von 20 Prozent gewähren.
Ganze acht davon stammen von Subaru, einer Automarke, die kaum dieselbe Zielgruppe haben dürfte wie Cicero.
Wieso? Unser Monatsmagazin ist kein reines Edelgebäck, sondern intellektuelles Schwarzbrot, das sich auch Normalverdiener leisten können – und hoffentlich auch wollen. Dass schon unser erster Kunde, nämlich Subaru, gleich eine ganze Anzeigenstrasse bucht, gab uns natürlich besonderen Auftrieb. Zumal Maybach leider noch keine Achtseiter schaltet.
Schweizer Inserenten sucht man jedoch umsonst. Gabs keine Unterstützung vom Mutterhaus Ringier?
Nur indirekt. Da wir völlig anders positioniert sind als eine Schweizer Illustrierte oder Glückspost, halten sich Synergieeffekte in Grenzen. Zudem sind wir erst seit drei Monaten im Markt präsent. In der Schweiz schlummert also gewiss noch einiges Potenzial.
Welcher Anteil der 120 000 Exemplare starken Startauflage geht an Kioske südlich des Rheins?
Etwa 2500. Weitere 7000 Titel kommen in den Ringier-Zielversand und von dort direkt in die Briefkästen politischer, wirtschaftlicher und intellektueller Meinungsmacher sowie in ausgewählte Schweizer Hotels.
Interview :
Oliver Classen

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