De nombreux invités au forum économique et à l'anniversaire du FRZ

650 Gäste kamen Ende November nach Kloten zum Wirtschaftsforum, wo auch das zehnjährige Jubiläum der FRZ Flughafenregion Zürich - Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung - gefeiert wurde.

Bild: FRZ.

Das 22. Wirtschaftsforum wurde von Ingold André, Präsident FRZ Flughafenregion Zürich, eröffnet. Christoph Lang, Geschäftsführer FRZ Flughafenregion Zürich, erinnerte an die bewegte Geschichte der FRZ. Dies beweise schon das Anwachsen der Mitgliederzahl von 50 im Gründungsjahr auf bis gegen 800 Ende 2022. In der Grussbotschaft gratulierte Regierungspräsident Ernst Stocker der FRZ zum Erfolg. Er hob die Bedeutung der Flughafenregion für den Kanton Zürich und die Schweiz hervor – eine Region, welche überdurchschnittlich wachse. Das gelte zum Beispiel in Bezug auf Zahl der Einwohnerschaft, steuerbares Einkommen der Privatpersonen und Reingewinn der in der Flughafenregion ansässigen Unternehmen.

Über die Herausforderung Innovation sprach Gian-Luca Bona, ehemaliger Direktor EMPA. Als Beispiel hob er die Nanotechnologie hervor, bei welcher Schweizer Errungenschaften eine bedeutende Rolle gespielt hätten. Im Jahr 1986 erhielten Heinrich Rohrer und Gerd Binnig den Nobelpreis für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops. Nanotechnologie sei bei der Herstellung der modernen mRNA-Impfstoffe ein wichtiger Erfolgsfaktor gewesen. Nur so sei es möglich gewesen, dass während der Corona-Pandemie eine weit grössere Katastrophe – wie sie die Menschheit mit der Spanischen Grippe erlebt hätte – vermieden werden konnte.

Plädoyer für Unternehmertum

«Lieber pragmatisch vorwärtskommen, als perfekt stillstehen», hiess das Referat des Keynote-Speaker Roland Brack, CEO und Gründer Brack.ch. Für Pionierleistungen sei die Unternehmenskultur entscheidend. Agilität und Geschwindigkeit müsse vor Perfektion kommen. Der Erfolg von Brack.ch sei nicht von Anfang an akribisch geplant gewesen, sondern das Resultat des Wahrnehmens von Chancen und dem Hinterfragen und Loslassen von Etabliertem.

Es sei unerlässlich, Risiken einzugehen. Scheitern gehöre zum Unternehmertum. Fehler seien als Erfahrungen zu sehen, aus denen man lernen könne. Dieses Mind-set benötige die Schweiz. Perfektion, Besserwisser und Nörgler seien hingegen eher hinderlich.

Start-ups sind gemäss Roland Brack ein wichtiger Treiber von Innovation und neuen Geschäftsmodellen. Mit ihnen würden wir schneller vorankommen. Unternehmertum sei als etwas Erstrebenswertes darzustellen.

Bild: Sandra Blaser.

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