MCH Group streicht Traditionsmessen

Die MCH Group macht das einzig Richtige: Sie streicht die seit langem defizitären Publikumsmessen Muba in Basel, Comptoir Suisse in Lausanne und Züspa in Zürich. Gleichzeitig prüft sie die Entwicklung von neuen, innovativen Formaten. Das ist das erfolgsversprechende Rezept in einem dramatisch rückläufigen Messegeschäft.

Zuespa 2018 - Erlebniswelt

Gleichzeitig hält die MCH Group fest, dass sie sich «in der Schweiz künftig auf die Stärkung und Weiterentwicklung unserer national führenden Fachmessen und spezialisierten Publikumsmessen – zum Beispiel Swissbau, Habitat-Jardin, Giardina oder SWISS-MOTO – konzentrieren». www.messe.ch

In die Zukunft blickend betont Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO a.i. der MCH Group, dass die MCH Group für 2020 die Entwicklung eines neuen, innovativen Formats für «hybride» Publikumsplattformen prüft. Dieses soll das temporäre physische Live-Erlebnis vor Ort mit verschiedenen digitalen Angeboten verbinden und so ganzjährig präsente Communities bilden.

Hans-Kristian Hoejsgaard sagt: «Das traditionelle Messeformat der allgemeinen Publikumsmessen mit Fokus auf dem Verkauf von Produkten wird aus strategischen Überlegungen von uns nicht mehr weiterverfolgt. Für eine breite Besucherschaft haben diese MCH-Messen an Attraktivität verloren und die Aussteller können auf Grund der rückläufigen Besucherzahlen und der fehlenden Verkäufe ihre Ziele nicht mehr erreichen.»