OWM survey: advertisers pause YouTube campaigns after legal safety incidents

Nachdem im Februar in zahlreichen Kommentaren zu Youtube-Videos pädophile Inhalte aufgetaucht sind, haben sich einige Werbungtreibende öffentlich dazu bekannt, ihre Kampagnen zu pausieren. Wie hoch der Anteil war, blieb allerdings unklar. Die deutsche Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hat ihre Mitglieder gefragt, wie viele tatsächlich ihre Aktivitäten gestoppt haben.

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Das Ergebnis dieser nicht repräsentativen Umfrage (Beteiligungsquote: 30 Prozent der OWM-Mitglieder) liegt nun vor: 90 Prozent der Umfrageteilnehmer schalten Kampagnen auf YouTube, von diesen hat ein Drittel (35 Prozent) ihre Kampagnen pausiert.
 
OWM Geschäftsführer Joachim Schütz kommentiert: «Diese Zahl zeigt sehr klar die hohe Relevanz von markensicheren Umfeldern und speziell Legal Safety für Werbungtreibende. Besonders die Live-Dokumentation der tragischen Ereignisse in Christchurch und deren millionenfache Verbreitung haben noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie ein Worst Case des Missbrauchs sozialer Netze aussehen kann und welche großen Schwierigkeiten Plattformen haben, dieser Herr zu werden.»
 
Auch wenn Google sich mit sichtbarem Aufwand um Schadensbegrenzung bemüht, fordert die OWM nach den jüngsten Ereignissen mehr denn je die Einhaltung von Brand Safety im Sinne von Legal Safety und Brand Suitability auf allen sozialen Plattformen.
 
«Werbliche Umfelder mit User-Generated Content müssen frei von Fake News und extremistischen, diskriminierenden sowie rechtsverletzenden Inhalten sein. Angebote, die nicht der Legal Safety entsprechen, sind aus der Vermarktung auszuschliessen», betont Christine Diener, Leiterin Digital bei der OWM.
 

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