Tamedia's referendum survey shows: The majority is against the No Billag initiative

Am 4. März 2018 kommt die No-Billag-Initiative vors Volk. Gemäss der ersten Welle der titelübergreifenden Tamedia-Abstimmungsumfrage sagen derzeit 59 Prozent Nein zur Abschaffung der Empfangsgebühren.

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Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren Newsportalen die erste titelübergreifende Umfrage hinsichtlich der eidgenössischen Abstimmungen vom 4. März 2018 durchgeführt. 15’197 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 15. Januar online an der Befragung teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,1 Prozentpunkten.

No-Billag-Initiative im Gegenwind

Schon seit Wochen wird die No-Billag-Initiative kontrovers diskutiert. Gemäss der Tamedia-Abstimmungsumfrage sind die Befürworter der Vorlage nun ins Hintertreffen geraten: 59 Prozent der Stimmbürger lehnen die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ab, 40 Prozent wollen Ja stimmen.

Mehrheitlich für die Vorlage sind einzig die Anhänger der SVP: 73 Prozent wollen ihr laut der ersten Befragungswelle zustimmen. Die Wähler aller anderen grösseren Parteien lehnen das Volksbegehren mehrheitlich ab, am deutlichsten die Wähler von SP und Grünen (je 82 Prozent Nein).

Signifikante Unterschiede gibt es zwischen den Sprachregionen: Während in der Westschweiz nur 35 Prozent der Stimmbürger die No-Billag-Initiative unterstützen, sind es in der Deutschschweiz 42 Prozent.

Tamedia-Abstimmungsumfragen

Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH der Politikwissen­schaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht.

Beteiligte Tamedia-Medien:

  • Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen
  • Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin Dimanche

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