Planned Burgdorf Saturday paper is about to be discontinued

Der Chefredaktor ist engagiert und der Wille gross. Nur hapert es mit der finanziellen Unterstützung.

Der Chefredaktor ist engagiert und der
Wille gross. Nur hapert es mit der finanziellen Unterstützung. Das
Projekt Burgdorfer Samstagsblatt scheitert womöglich schon, bevor es
richtig begonnen hat. Denn laut dem Bund haben in den letzten Monaten
gerade einmal 135 Genossenschafter Anteilsscheine im Wert von je 250
Franken gezeichnet. 1000 sind aber nötig, um die geplante
Gratiswochenzeitung zu realisieren und ihr Überleben für das erste Jahr
zu sichern. Wie Initianten-Sprecher Res Zbinden gegenüber dem Bund
verlauten liess, ist es nicht gelungen, grössere Beträge von Vereinen
und aus der Wirtschaft zu akquirieren. Auch sei wohl der Zeitpunkt für
die Lancierung der Nullnummer nicht glücklich gewählt gewesen. Nach dem
«Solätte»-Wochenende Ende Juni sei nämlich halb Burgdorf in die Ferien
gegangen, und viele hätten wohl das Zeichnen der Anteilscheine
verschwitzt. Die Hoffnung aufgegeben haben die Initianten aber noch
nicht. Sobald man mehr wisse, werde man informieren. Das Samstagsblatt wurde als Konkurrenzprojekt zum Burgdorfer
Tagblatt/Aemme Zytig lanciert und soll den Geist des eingestellten
Burgdorfer Tagblatts weiterführen – mit 1,5 Stellen und viel
Freiwilligenarbeit. 

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