Internet verpasst Aufwärtstrend

Werbemarkt Während Radio- und TV-Werbung im März im Gleichschritt vorwärts stürmen, ist die Onlinewerbung ins Stolpern geraten.

Werbemarkt Während Radio- und TV-Werbung im März im Gleichschritt vorwärts stürmen, ist die Onlinewerbung ins Stolpern geraten.Das zeigt der Goldbach Electronic Media Index (GEMI), der die Entwicklung der Schweizer Bruttowerbeeinnahmen misst. Sowohl Radio als auch Fernsehen legten um vier Punkte auf 268 respektive 310 Punkte zu. Der Online-Index ging dagegen um einen Zähler auf 149 Punkte zurück.
Das ist der erste Rückgang beim Internet-Werbeumsatz seit August 2003, als der Index von 90 auf 88 Punkte fiel. Nach dem Boomjahr 2004 zeigt der Online-Index heuer schon zum zweiten Mal Schwäche. Im Januar konnte er nur um einen Punkt zulegen, im Februar beschleunigte er aber wieder auf ein Wachstum von fünf Punkten.
Die Teletext-Werbung gewann einen Punkt und bewegt sich damit weiterhin gemächlich auf dem Plateau von etwa 200 Punkten, auf das sie Ende 2001 nach einer Wachstumsphase gesunken ist. Den Höchststand hatte der Teletext-Index im März 2000 bei 214 Punkten.
Dank der starken Entwicklung von Radio und TV legte auch der Index der elektronischen Medien um vier Punkte auf den Rekordstand von 309 Punkten zu. Er steigt damit weiterhin deutlich schneller als der Gesamtwerbemarkt, dessen Index nur um einen Zähler auf 163 Punkte angewachsen ist.
Zwar stiegen die Werbeumsätze der elektronischen Medien im März mehr als die der Medien insgesamt, doch das Internet schwächelte.
(sm)

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