EY study: More money for Christmas gifts than ever before

Die hohen Energiepreise sowie die Inflation halten die Schweizer:innen nicht davon ab, in diesem Jahr mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben, denn je, zeigt eine neue Studie von EY.

Die gestiegenen Energiepreise und die Inflation haben offenbar keinen direkten Einfluss auf die von Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten getätigten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke. Das zeigt eine neue Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY in der Schweiz. Basis der Studie ist eine repräsentative Umfrage unter mehr als 400 erwachsenen Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, die Ende November 2022 durchgeführt wurde. Der Befragungszeitraum der Studie deckt auch den Black Friday und den Cyber Monday ab.

Demnach steigen die genannten Budgets sogar auf einen neuen Höchstwert: Die Befragten beabsichtigen im Durchschnitt 343 Schweizer Franken auszugeben. Damit steigt der im Vorjahr erreichte Rekordwert um 3 Prozent (2021: 334 Franken). Bemerkenswert dabei ist, dass dieser Anstieg vor allem auf die befragten Männer zurückzuführen ist. Sie wollen mit 375 Franken deutlich mehr für Geschenke ausgeben als vergangenes Jahr (2021: 351 Franken). Währenddessen beabsichtigen Frauen mit 309 Franken weniger auszugeben als im letzten Jahr (2021: 320 Franken).

Mehr als 250 Franken für Geschenke

Die genannten Zahlen widerspiegeln sich allerdings nur zum Teil, wenn Konsumentinnen und Konsumenten nach ihren Absichten befragt werden: Eine Mehrheit von 62 Prozent möchte die Ausgaben reduzieren – 41 Prozent davon „leicht“ und 21 Prozent sogar „deutlich“. Die restlichen 38 Prozent beabsichtigen – zumindest für diese Weihnachten – ihr Konsumverhalten zu nicht ändern.

53 Prozent der Befragten (Vorjahr: 50 Prozent) planen für Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr ein Budget von mehr als 250 Franken ein; jeder Fünfte plant sogar mit einem Geschenkebudget von mehr als 500 Franken. Mit kleineren Weihnachtsbudgets von bis zu 100 Franken planen gemäss der neusten EY-Umfrage lediglich 15 Prozent. Der detaillierte Blick auf die Weihnachtsbudgets zeigt, dass 18 Prozent der befragten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten mit Ausgaben von 301 bis 500 Franken rechnen. Jeweils 16 Prozent wollen zwischen 251 bis 300 Franken sowie zwischen 101 und 200 Franken ausgeben. Nur 6 Prozent geben weniger als 50 Franken für Weihnachtsgeschenke aus und 5 Prozent geben an, mit einem Budget von über 1000 Franken zu rechnen.

Geschenkgutscheine und Geld

Die meistgenannte Geschenk-Kategorie ist in diesem Jahr mit 41 Prozent „Geschenkgutscheine und Geld“ (2021: 32 Prozent). Sie lösen die letztjährigen Spitzenreiter ab, die beide sehr deutlich an Beliebtheit einbüssen: „Kleidung“ sinkt von 41 Prozent im letzten, auf 29 Prozent in diesem Jahr und „Kosmetika“ werden in diesem Jahr noch von 22 Prozent genannt (2021: 41 Prozent). Zu den genannten Spitzenreitern für diese Weihnachten gehören weiterhin „Spielwaren“ (38 Prozent), „Lebensmittel und Süsswaren“ (34 Prozent), „Gedrückte Bücher“ (33 Prozent) sowie „Event- und Veranstaltungsbesuche“ (19 Prozent) und „Schmuck“ (17 Prozent). Die mit Abstand höchsten Summen investieren Konsumenten in der Schweiz in diesem Jahr in „Geschenkgutscheine“: Mit durchschnittlich 62 Franken wollen sie hierfür im Durchschnitt 13 Franken mehr ausgeben als für „Spielwaren“ und sogar doppelt so viel wie für „Kleidung“.

Rund 60 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz geben an, dass für sie in diesem Jahr Nachhaltigkeitsaspekte beim Schenken und beim Feiern des Weihnachtsfestes eine geringe Rolle spielen (Vorjahr: 75 Prozent), für 12 Prozent der Konsumenten spielen sie nach eigenen Angaben sogar eine grosse Rolle (Vorjahr: 24 Prozent). Frauen berücksichtigen Nachhaltigkeitsaspekte deutlich häufiger als Männer: Für 65 Prozent der Frauen spielt Nachhaltigkeit eine Rolle, bei den Männern sind es 53 Prozent. Bei den Einkaufsorten beziehungsweise der Einkaufsart setzt das Online-Shopping per Internet seinen Erfolgskurs fort. Während im letzten Jahr noch ein Marktanteil von 33 Prozent erwartet wurde, sind es dieses Jahr 38 Prozent.

More articles on the topic