Twitter testet «Karussell-Format» für Werbebilder

Twitter testet ein neues Format für Bilder, das es Werbetreibenden erlaubt, mehrere Abbildungen in einem «Karussell» zu verbinden, das User durch seitliches Wischen drehen können.

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Die Textilkette H&M hat in den USA bereits einen Tweet in dem neuen Format veröffentlicht, in dem drei Bilder in einem gemeinsamen Link verknüpft sind.

Mehr Bilder leichter zu finden

«Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - sowohl online als auch offline. Bilder sind für Online-Marketing sehr wichtig, doch was dabei einen grossen Unterschied macht, sind Beschriftungen. Nur durch diese wird man in Google-Suchen auch gut gefunden. Wenn also mehr Bilder und dadurch mehr Beschriftungen vorhanden sind, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit. Deswegen geht Twitter jetzt diesen Weg», sagt Andrea Starzer, Geschäftsführerin von PromoMasters, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

Mit dem Karussell-Format will Twitter Werbungen ermöglichen, die mehr auffallen und stärker auf visuelle Darstellungen setzen. «Wir experimentieren ständig mit neuen kreativen Möglichkeiten, um die bestmögliche Erfahrung für User und gleichzeitig einen hohen Wert für Vermarkter zu bieten», zitiert Social Media Today das Unternehmen.

Bewegte Bilder ohne Video

Laut Starzer ist es für Twitter sehr wichtig, das neue Format in seine App aufzunehmen, vor allem, weil Konkurrenten wie Facebook, Instagram und Pinterest es schon länger verwenden. «Das Karussell-Format hat auch den Vorteil, dass die Bilder sich so bewegen. Über Bewegtbilder reflektieren Nutzer mehr als über Standbilder. So müssen Vermarkter sich nicht bei jedem Produkt die Mühe machen, einen Film zu produzieren», so die Expertin. (pte)