Schweizer Entwicklerstudios ziehen internationale Gaming-Grossaufträge an Land

Computerspiel-Entwickler aus der Schweiz ziehen die Aufmerksamkeit amerikanischer Grosskonzerne auf sich.

Giant Software

Das berichtet die Handelszeitung in der neusten Ausgabe. Der Trend zu neuen Streaming-Technologien im Online-Gaming erfordert exklusive und publikumswirksame Inhalte auf den neuen Spieleplattformen von Google und anderen Technologiekonzernen. Schweizer Studios liefern zu.

So ist die Firma Giants Software in Schlieren mit ihrem Farming-Simulator bereits auf die neue Game-Streaming-Plattform Stadia von Google aufgesprungen. «Wir stehen im Austausch mit Google und portieren aktuell den Landwirtschaftssimulator auf die neue Plattform», bestätigt Giants-Teilhaber Thomas Frey. Der Simulator ist das erfolgreichste Spiel des Landes mit einem Umsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich seit 2008.

Auch das Zürcher Spielstudio Gbanga arbeitet an einer grösseren Produktion mit Universal Studios in den USA. Universal kooperiert mit Gbanga bei der Produktion eines Serienhits aus den achtziger Jahren, der zuletzt von Netflix über mehrere Staffeln neu aufgelegt wurde. «Bei Erfolg kommt die Portierung auf andere Plattformen», sagt Gbanga-Chef Matthias Sala. Gbanga setzte sich gegen 550 Bewerber für die Grossproduktion durch. Koproduktionen zwischen US-Unterhaltungsriesen und Schweizer Firmen sind noch selten. In der Branche wird spekuliert, dies könnte der nächste Millionenseller nach dem Farming-Simulator werden.