Es sind Metal-Bands, keine Mode-Accessoires

Ein belgischer Radiosender hat Influencer aufgefordert: Zeit zu hören, was ihr tragt.

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Die Welt hat aktuell (und auch sonst) wichtigere Probleme. Aber ein klein wenig tut’s manchmal schon weh, die Kult-Shirts der Helden der eigenen Jugend als seelenlose Mode-Accesoires zu sehen. Egal ob Guns n‘ Roses, Nirvana, Slayer, Motorhead oder Iron Maiden: Die altehrwürdigen Legenden haben es eigentlich nicht verdient, als billiges H&M-Shirt zu enden. Ihre Bankkonten hingegen schon, sonst würden sie ihre Bandmarken wohl nicht derart verramschen. Auch wenn es grundsätzlich schön ist, wenn die ikonischen Band-Logos weiterleben: So war das damals nicht gemeint mit der Rebellion. Establishment: Ja gerne!

Die belgische Agentur Mutant hat die Krux mit den Band-Shirts für den Radiosender StuBru zu einer amüsanten Kampagne verarbeitet. Die Sendung «De Zwaarste Lijst» (die lauteste Liste) spielt ausschliesslich harte Gitarrentöne. Eine willkommene Gelegenheit also für Influencer und Fashionistas, zu hören, was sie eigentlich tragen. Time to listen to your T-Shirt!

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