Keine halben Sachen

Die aktuelle TV-Kampagne von Nested Estate Agents geht mit «herkömmlichen» Immobilienagenturen hart ins Gericht.

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Ein Restaurant, in dem man sein Essen selbst zubereiten (und je nachdem sogar schlachten) muss, eine Hebamme, die während der Geburt ihre Sachen packt, und Sanitäter, die den Verunfallten nicht ins Krankenhaus fahren. Die Absurdität der in den Werbespots gezeigten Situationen steigt quasi ins Unermessliche.

Mit den Dramatisierungen verweist die Londoner Immobilienagentur «Nested Estate Agency» auf aus Agentursicht ähnlich unverständliche Praktiken der Immobilienmakler, die auch nur einen halben Job machen. Denn entweder kümmern sie sich nur um den Verkauf der Immobilie des Kunden, oder sie bieten dem Kunden eine Immobilie an – aber nie beides gleichzeitig. 

Hier sieht sich Nested als «Double Agent», denn das Geschäftsmodell der Londoner Immobilienagentur beinhaltet beide Aspekte: Sie kümmert sich sowohl um den Verkauf des aktuellen Besitzes und bietet gleich noch potenzielle neue Immobilien an – ohne Aufpreis.

Eine klare Ansage an alle anderen Immobilienagenturen, die aus der Feder der Londoner Agentur Neil A Dawson & Company stammt.

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