Zu guter Letzt: Wendesatz mit Tücken

Mit einem fast perfekten Wendesatz gratulierte Leo Burnett im Namen von Swiss Life zur WM-Qualifikation.

So gesehen am Samstag auf Tagesanzeiger.ch:

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Auch der Sport nimmt unerwartete Wendungen. So hat die Fussball-Nati für einmal vorzeitig alles klar gemacht. Ein Pflichtspiel, in dem es im positiven Sinne um nichts mehr geht – Neuland für die Schweiz. Die Gruppe war zwar ohne Zweifel einfach. Aber nur zu gut erinnert man sich an Zeiten, in denen die Schweiz gerade über vermeintlich leichte Gegner stolperte, wenn es um die Wurst ging. Diesmal zum Glück nicht, der Wendesatz brachte es auf den Punkt. Einen Tag lang, denn nach ein paar Rechnereien folgte die nächste unerwartete Wendung: Gegen Slowenien nehmen wir es besser überhaupt nicht gemütlich! Denn es winkt eine weitere – nicht minder erfreulichere – Premiere: Topf eins bei der Gruppenauslosung der Endrunde!

Mit einem Sieg am Dienstag und etwas Schützenhilfe von entweder Italien, Uruguay oder Kolumbien winkt der Schweiz nichts geringeres als der Vorstoss in die Gruppe der sieben besten Teams der FIFA-Weltrangliste. Diese bilden zusammen mit Gastgeber Brasilien den begehrten ersten Topf – die Topteams, die per Los auf die acht Gruppen verteilt werden. Mit anderen Worten: Wer selbst im ersten Topf ist, trifft in der Gruppenphase mit Garantie nicht auf die anderen sieben Spitzenteams, sondern «nur» auf nominell schwächere Länder. Für die Schweiz ein Glücksfall, denn mit Gegnern wie Deutschland, Spanien oder Argentinien muss man sich – im Falle der Qualifikation – in der K.O.-Phase noch früh genug herumschlagen.

«Eine fantastische Aussicht und zusätzliche Motivation für das Spiel gegen Slowenien», so Nationaltrainer Otthmar Hitzfeld im Sonntagsblick. Scheint, als müsse die Gemütlichkeit noch warten. Macht aber nichts, die nächste Wendesatz-Gelegenheit kommt bestimmt. Zum Beispiel am 14. Juli 2014, dem Tag nach dem grossen Finale:
 

 

swissnati
 

Thomas Häusermann

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