Katholische Kirche gibt mit Art.i.schock Gegensteuer

Die römisch-katholische Kirche im Kanton Zürich ist sich bewusst: Sie steht aktuell in keinem guten Licht da und eine Kampagne wird ihr Image nicht retten. Ohne ihre Verfehlungen zu negieren, möchte sie den Fokus auf ihr soziales Engagement legen. Zur Seite steht ihr die Zürcher Agentur Art.i.schock.

Die Ergebnisse der Universität Zürich zum sexuellen Missbrauch haben die Kirche ebenso erschüttert wie die Öffentlichkeit. Die Zahl der Kirchenaustritte hat seither massiv zugenommen – und die Einnahmen aus Kirchensteuern sind rückläufig. Dies gefährde unter anderem das Engagement der Kirche beispielsweise für Menschen in Armut und prekären Lebenssituationen, Geflüchtete sowie Kinder und junge Erwachsene.

Um einerseits umfassende Grundlagen-Informationen für die Abwägung eines Austritts bereitzustellen, andererseits aber auch das negative Bild anzuerkennen, stellt die römisch-katholische Kirche im Kanton Zürich dieses soziale Engagement in den Fokus einer Kampagne. Im Zentrum steht der Relaunch der Website Kirchensteuerwirkt.ch.

Mit handgezeichneten Illustrationen soll die Site einen persönlichen Bezug schaffen und frisch und modern erscheinen. Die Reduktion auf zwei Farben sorgt gleichzeitig für Abwechslung und Konstanz. Neben der Website setzt die von Art.i.schock konzipierte und umgesetzte Kampagne auf Plakate und Inserate ebenso wie Online-Werbung.


Verantwortlich bei der Katholischen Kirche im Kanton Zürich: Simon Spengler (Bereichsleiter Kommunikation), Saskia Richter (Online-Kommunikation und Event-Management). Verantwortlich bei Art.i.schock: Yaël Weissmann, Yannick Zryd (Beratung, Konzeption, Projektleitung), Yasmin Kim Cilasin, Florence Schaffter (Grafik). Programmierung Website: Indyaner media.

Weitere Artikel zum Thema